Nate Wooley Battle Pieces am Jazzfestival Willisau 2018

Der New Yorker Nate Wooley gehört zu einer neuen Generation von Jazztrompetern, die ihr Instrument immer wieder neu erfinden und so völlig unerwartet klingen lassen.

Symbol auf Grün
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

«Battle Pieces» nennt Nate Wooley sein Quartett. Was einigermassen gewalttätig klingt, erweist sich im Gegenteil als Kollektiv von feinfühligen InstrumentalistInnen, die eine sehr durchdachte Improvisationsmusik machen (falls das kein Widerspruch ist). Die Saxophonistin Ingrid Laubrock, die Pianistin Sylvie Courvoisier und der Vibraphonspieler Matt Moran weben gemeinsam ein Klanggeflecht, das durchsichtig ist und doch jedezeit trägt.

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.

Redaktion: Beat Blaser