«Däumelinchen» von Hans Christian Andersen

Sie sind noch immer der erfolgreichste Literatur-Export aus Dänemark: Die Märchen von Hans Christian Andersen. Auch heute noch bringen sie bei Gross und Klein Phantasieräume zum Schwingen und zum Klingen. Zum Jahresbeginn liest Hanspeter Müller-Drossaart eine Auswahl.

"Däumelinchen", gezeichnet von Andersens erstem Illustrator Vilhelm Pedersen.
Bildlegende: "Däumelinchen", gezeichnet von Andersens erstem Illustrator Vilhelm Pedersen. Wikimedia

«Däumelinchen» aus dem Jahr 1835 ist eines der früh entstandenen Märchen. Es ist speziell für Kinder attraktiv, da es sie zur Identifikation mit der fingergrossen Hauptfigur auffordert und gleichzeitig ihren Beschützerinstinkt weckt. Aber auch Erwachsenen geht die vielschichtige Erzählung ans Herz, kann sie doch als ein Plädoyer dafür gelesen werden, sein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Und zugleich als ein Appell an Toleranz und Empathie.

Übersetzung: Renate Bleibtreu und Gisela Perlet; Sprecher: Hanspeter Müller-Drossaart - Produktion: SRF 2005 Dauer: 27‘

Redaktion: Reto Ott