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Eine Oberstufe auf Mission B Ein Garten für Schule und Natur

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Wasen haben ihren Pausenplatz umgebaut. 4’900m² biodiverse Fläche konnte die Schule auf der missionb.ch Webseite eintragen. Die Realisierung des Projektes brauchte eine lange Planung und viel Engagement der Jugendlichen.

Wunderschöne Projekte werden jeden Tag auf der Seite missionb.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster eingetragen. Hobbygärtnerinnen und -gärtner aus der ganzen Schweiz bepflanzen ihre Balkone und Gärten, Gemeinden bauen ganze Dorfplätze um, und Landwirte legen Blumenwiesen an. Immer wieder tragen auch Schulen ihre grossen Projekte ein. Meistens sind bei diesen Vorhaben die Schülerinnen und Schüler bei der Realisierung mit dabei. So auch in der Oberstufe Wasen aus Sumiswald, die eine Fläche von 4’900m² eingetragen hat.

Ein Pausenplatz – viele Projekte

Nicht nur ein Projekt, sondern gleich mehrere hat die Oberstufe Wasen am 27. August mit den 45 Jugendlichen realisiert. Eine Gruppe häufte Stein- und Holzhaufen zwischen Wald und Schulgarten auf. Im Werkraum zimmerten Jugendliche Nistkästen für Meisen und Igel. Eine Gruppe baute ein Biotop, währenddem eine andere einen Asthaufen für die Überwinterung der Tiere aufschichtete. Auch eine Blumenwiese soll im nächsten Jahr entstehen. Dazu bereiteten einige Jugendliche den Boden vor.

Damit die Schülerinnen und Schüler auch nicht verhungern, haben einige Jugendliche ein leckeres Mittagessen gezaubert. Die Mitglieder des Natur- und Vogelschutzes leiteten die verschiedenen Gruppen an. So konnten sie sicherstellen, dass die neuen Strukturen auch tatsächlich sinnvoll und nützlich für Pflanzen und Tiere sind. Einmal bekam die Schule sogar hohen Besuch vom ehemaligen Fussballtrainer Hanspeter Latour, der jetzt als Biodiversitätscoach überall in der Schweiz unterwegs ist.

Die Planung einer Biodiversitätsfläche

Die Planung für den Umwelttag hat lange vorher begonnen. Lehrerin Monika Trüssel hatte bereits nach der letzten Projektwoche vor 3 Jahren die Idee, mit der Schule etwas zum Thema Umwelt zu machen. Voller Motivation hat sie nach Unterstützung für ihr Vorhaben gesucht. Bei der Umweltkommission der Gemeinde ist sie auf offene Ohren gestossen. Die Kommission war überzeugt, dass in der Gemeinde noch zu wenig für die Biodiversität gemacht wird. Dabei ist die Idee entstanden, mit den Schülerinnen und Schülern eine biodiverse Fläche zu erschaffen. Auch Martin Leuenberger, Präsident des lokalen Natur- und Vogelschutzvereins, hat sich sofort für ein derartiges Schulprojekt eingesetzt. Der Verein stellte neben seinem Wissen auch die finanziellen Mittel aus Spendengeldern zur Verfügung. Monika Trüssel und ihre Schülerinnen und Schüler konnten also loslegen.

Vorfreude aufs nächste Jahr

Voller Engagement haben die Jugendlichen gehämmert, gegraben und geschuftet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ab sofort kann die Natur auf dem Pausenplatz einziehen.

Fertig ist das Projekt aber noch lange nicht, sagt Monika Trüssel. Das Ziel ist es, ab jetzt jedes Jahr ein Projekt zu realisieren. Dazu gehört zum einen die Pflege und der Erhalt der nun erstellten Flächen, zum anderen sollen aber bereits nächstes Jahr weitere Flächen hinzukommen. Die Planung dafür ist jetzt schon wieder in vollem Gange. Die Oberstufe konnte eine weitere Fläche für ein Biodiversitätsprojekt ergattern. Jetzt muss sie nur noch vorbereitet werden, damit die Jugendlichen nächsten Sommer beim Umwelttag 2020 weitere Projekte realisieren können.

Monika Trüssel ist zufrieden mit dem diesjährigen Umwelttag. Neben der neuen biodiversen Fläche, die die Schule erschaffen konnte, lernten die Schülerinnen und Schüler auch auf eine sehr praxisnahe Weise, warum die Biodiversität für die Natur so wichtig ist. Von jetzt an können sie in ihren Pausen Insekten und Vögel aller Art beobachten und stolz sein auf das, was sie erschaffen haben. Viele der Jugendlichen freuen sich bereits aufs nächste Jahr, wenn das Projekt in die nächste Runde geht.

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