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Julia und die Stadtgeissen
Aus Biodiversität vom 01.11.2019.
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Naturoase mitten in Zürich Stadtgeissen zwischen Wolkenkratzern

Seit fünf Jahren pachtet Biologin Julia Hofstetter eine Wiese. Inmitten von Wolkenkratzern und Baukränen ist diese Wiese eine Oase für Natur, Mensch und Tier geworden. Zum «Verein Stadtgeiss» gehören auch fünf Stiefelgeissen, welche auf der Wiese leben und Besuchenden viel Freude machen.

Die Idee des Vereins Stadtgeiss ist es, für die Menschen in der Stadt, die Natur sichtbar und erlebbar zu machen. Nebst offenen Wiesen-Ateliers, in welchen Umweltpädagogik für Kinder angeboten wird, besucht Julia gelegentlich auch Schulklassen und nimmt sie mit auf ihre Wiese für anschaulichen Naturkundeunterricht, der für einmal draussen in der Natur stattfindet. Mit dabei sind immer die Stiefelgeissen.

Stiefelgeissen sind seltene Tiere. Anfang der 80er-Jahre waren sie gar vom Aussterben bedroht, bis man realisierte, dass auch unter Nutztieren Vielfalt wichtig ist. Heute gibt es wieder mehrere Hundert Stiefelgeissen in der Schweiz, fünf davon in Zürich Seebach.

Geissen sind sehr neugierig und gerne unter Menschen. Darum ist sich die Biologin aus Zürich Oerlikon sicher, dass ihre fünf Stadtgeissen an einem guten Ort leben und grasen.

Dank dem grossen Engagement von Julia Hofstetter ist mitten in der Stadt Zürich ein Ort der Begegnung entstanden. Sie hat einen Ort geschaffen, wo Kinder wild, Erwachsene entspannt und Ziegen glücklich sein können.

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