«De Guet Bricht»

Brauchtum

Seit Luther weiss man, dass eine Bibel in der Sprache des Volkes Berge versetzen kann. Volkssprache in der Schweiz sind die Dialekte – und so ist die Bibel auch in unterschiedlichen Dialekt-Fassungen erhältlich, zum Beispiel als «De Guet Bricht» im Kanton Baselland.

Zwei Männer vor einem blau-grünen Gemälde.
Bildlegende: Theologe Markus B. Christ und Kulturwissenschaftler Remigius Suter sind Kenner und attraktive Vermittler der Thematik rund um Bibel-Mundart-Übersetzungen. SRF

«Mundart eignet sich besonders, weil die Bibel ja auch mündliche Sprache war», sagte Ruth Bietenhard, welche die Bibel in den 1980er-Jahren auf Berndeutsch übersetzte. Im Kanton Baselland schaut die Bibelgesellschaft auf eine jahrzehntelange Tradition von Bibelübersetzungen in Mundart zurück. Aus der «Frohbotschaft» ist «Der guet Bricht» geworden, neu auch mit dem Johannes-Evangelium.

Mit Schwerpunkt Baselland schaut die «Schnabelweid» auf Herausforderungen und Chancen solcher Übersetzungen.

Moderation: Christian Salzmann, Redaktion: Christian Schmutz