Impfung als Schutz gegen Grippe

Gesundheit

Der Auslieferungs- und Anwendungsstopp für die Grippeimpfstoffe von Novartis wurde aufgehoben, da keine Verunreinigung vorliegt. Die Impfstoffe können ab sofort wieder eingesetzt werden. Wer soll sich impfen lassen und welche Nebenwirkungen können auftreten? Hausarzt Adrian Grunder gibt Auskunft.

Das BAG empfiehlt die Impfung für alle Personen über 65 Jahre, sowie für Erwachsene und Kinder mit chronischen Erkrankungen.
Bildlegende: Das BAG empfiehlt die Impfung für alle Personen über 65 Jahre, sowie für Erwachsene und Kinder mit chronischen Erkrankungen.

Bei Patienten über 65 Jahren übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Grippe-Impfung. Das gleiche gilt für jüngere Patienten, die unter chronischen Krankheiten wie Asthma oder Diabetes leiden.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG empfiehlt folgenden Personen eine Grippe-Imfpung:

  • Personen über 65 Jahren
  • Personen mit einem erhöhten Komplikations-Risiko bei einer Grippeinfektion: Schwangere, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen.
  • Personen, die Kontakt zu Risikopatienten haben: Pflegepersonal, Ärzte.
  • Betreuungspersonen von Säuglingen, die weniger als 6 Monate alt sind.

Die Grippe-Impfung wird in der Regel sehr gut vertragen. Bei 5 bis 8 Prozent der Geimpften können sich leichte Nebenwirkungen zeigen: Während zwei bis drei Tagen Schmerzen am Injektionsort, leichtes Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen.

Die Grippeschutz-Impfung nützt einzig gegen eine Grippe-Infektion. Auch wer sich impfen lässt, kann in der kalten Jahreszeit trotzdem hie und da an einer Erkältung leiden.

Redaktion: Bernhard Siegmann