Osteopathie – Heilen mit sanften Händen

Gesundheit

Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen oder Verspannungen: Osteopathen kommen bei ganz unterschiedlichen Beschwerden zum Einsatz. Die Therapieform gilt heute als anerkannte Ergänzung zur Schulmedizin und wird immer populärer.

Osteopath behandelt Arm einer Patientin
Bildlegende: Mit sanften manuellen Impulsen ertastet der Osteopath den Körper und erfasst Spannungsdifferenzen und Bewegungseinschränkungen. colourbox.com

Die Osteopathie geht an die Wurzel des Übels. Der Osteopath interessiert sich vor allem für die Ursache hinter den Schmerzen und Funktionsstörungen und weniger für die Symptome. Er ertastet den Körper und nutzt das Wissen über die anatomischen und funktionellen Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Körperregionen und deren Verbindungen wie z.B. Muskeln, Nerven und Blutbahnen. Diese können sich gegenseitig beeinflussen und stören.

So wie beispielsweise blockierte Gelenke schmerzhaft in den Körper ausstrahlen, können innere Organe über ihre Fixations- und Ernährungsstrukturen den Körper an anderen Stellen belasten. Oder ein Sturz auf das Gesäss kann sich bis in den Schädel auswirken und dort Kopfschmerzen verursachen.

Indem der Osteopath den Körper von Spannungs- und Gewebeveränderungen befreit, können die körpereigenen Selbstheilungskräfte wieder ungestört wirken. Dadurch wird die normale Funktion soweit wie möglich wieder erreicht. Die Beschwerden gehen zurück.

Redaktion: Christine Schulthess