Wohnungswechsel im Alter – kein Zuckerschlecken

Senioren

Die Wohnung ist mehr als nur eine Ansammlung von Räumen. Sie ist unser Zuhause. Dort fühlen wir uns wohl, die eigene Wohnung bietet uns Sicherheit, sie ist ein privater Rückzugsort von der Aussenwelt.

Ein älteres Ehepaar in einer neuen Wohnung.
Bildlegende: Im Alter in eine andere Wohnung umzuziehen, fällt nicht immer leicht. colourbox

In den eigenen vier Wänden haben wir uns nicht selten über Jahre hinweg eingerichtet und verbinden deshalb unser Daheim mit vielen Erinnerungen.

Diesen Lebensraum im Alter verlassen zu müssen, fällt vielen Menschen schwer. Für Haus- oder Wohnungseigentümer kommen häufig finanzielle Gründe zu der mentalen Hürde dazu.

Die Hypothek ist praktisch abgezahlt, eine neue Wohnung deshalb deutlich teurer. Wer sich im Alter frühzeitig mit einem eventuellen Wohnungswechsel auseinandersetzt, hat bessere Chancen, eine passende Lösung zu finden.

Persönliche Erlebnisse mit Wohnungswechsel im Alter

  • Verena Grütter, Allschwil: Seit vier Jahren wohne ich in einer altersgerechten Überbauung in einer Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung. Ich habe den Schritt nie bereut und bin froh, dass ich die Annehmlichkeiten Waschmaschine/Tumbler/Abwaschmaschine in der Wohnung nutzen kann.
  • Annemarie Vogt, Hochdorf: Um näher bei Kindern und Enkeln (die wir regelmässig hüten) zu sein, haben wir unser Haus in Frenkendorf verkauft und eine Eigentumswohnung in Hochdorf gekauft. Wir haben es mit unseren Nachbarn im Haus sehr schön und haben diesen Schritt nie bereut. Haus und Garten haben wir nie vermisst. Unsere Freunde im Baselbiet besuchen wir regelmässig und sie uns auch.

Moderation: Fränzi Haller, Redaktion: Pia Kaeser