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Sport Mein Körper, mein Werk

Immer mehr Jugendliche beweisen mit gezieltem Muskelaufbau eiserne Disziplin. Oft ergänzen sie ihr Training mit strikten Ernährungsplänen. Doch der Kult um den perfekt definierten Körper birgt auch Gefahren.

Legende: Video Mein Körper, mein Werk abspielen. Laufzeit 50:20 Minuten.
Aus SRF mySchool vom 07.11.2017.

Das eigene Aussehen, der eigene Körper und seine Veränderungen beschäftigen während der Pubertät wohl jeden Teenager. Immer mehr sehnen sich nach dem perfekt definierten Körper und schrecken dafür auch nicht vor strikten Trainings- und Ernährungsplänen zurück. Einige Jugendliche gehen gar so weit, dass sie gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie meiden oder zu illegalen Aufbaupräparaten greifen.

Körperoptimierung als Modediktat

Denn längst gilt ein fettarmer und muskulöser Körper nicht nur in der Szene von jungen Bodybuildern als Ideal. Auf Plakatwänden, im Fernsehen und in Magazinen werden Jugendliche permanent mit trainierten Models und Athleten konfrontiert. Auf der Suche nach einem gestärkten Selbstwertgefühl durch eiserne Trainingseinheiten wird die Gesundheit so schnell zweitrangig. Dabei können die intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und die davon geprägten Tagesstrukturen einengend wirken und ungesunde Züge annehmen.

Stufe: Sek I, Sek II

Fächer: Gemeinschaft, Lebenskunde, Biologie, Ethik, Sport

Stichwörter: Protein, Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel, Fitnesstrend, Körperkult, Bodybuilding, Anabolika, Gesundheitsrisiken, Körperwahrnehmung

Produktion: Hanspeter Bähni. SRF 2016

Verkauf: Nicht im Angebot.

VOD: Unbegrenzt.

1 Kommentar

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  • Kommentar von jamal Imernst, Bern
    Diese Leute sind psychisch zerstört. Eine masslose Selbstbezogenheit und Konzentration auf das Äussere sind das grosse Übel unserer Zeit. Wer innen hohl ist, ist eifrig darin das Äussere zu pflegen - wenigstens da soll alles perfekt sein. All dies sind die Folgen unseres materialistischen Zeitalters und dem daraus resultierenden Lebensstil. Haben statt sein! Uns ist jegliche Spiritualität abhanden gekommen. Deshalb sind finden wir keine Ruhe mehr. Aber zum Glück, das Alter kommt!
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