Dem Gebet auf der Spur

Der Strafgerichtspräsident, die Literatin, der Asylant, die reformierte Spitalseelsorgerin: sie alle haben mitgeschrieben am überraschend multikulturellen Gebetbuch der Basler Reformierten Kirche.

Sechs Bücher liegen auf einem Tisch, auf allen Büchern zum Gebet gefaltete Hände.
Bildlegende: Imago/Panthermedia

Wie gläubig muss man sein, um zu beten? Was ist das überhaupt - ein Gebet? Kann man auch beten, ohne an Gott zu glauben? Gebete sind auf alle Fälle etwas sehr vielschichtiges und persönliches, wie diverse Gespräche mit Menschen zeigen, die es gewagt haben, ihre Gebete öffentlich zu machen. Das Basler Gebetbuch ist ein ökumenisch offenes Projekt, das bereits in einer zweiten Auflage erschienen ist - und das ausgerechnet im stark säkularisierte Basel, wo beten für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit mehr ist. «Dem Gebet auf der Spur» ist ein Rundgang der besonderen Art quer durch Basel.

Redaktion: Maya Brändli