Christoph Vögele und Miriam Ragaz-Gassler

  • Sonntag, 31. März 2019, 10:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 31. März 2019, 10:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 31. März 2019, 22:08 Uhr, Radio SRF 1

Beide waren ursprünglich einmal im Lehrerberuf tätig: Der Kunsthistoriker Christoph Vögele ist Konservator des Kunstmuseums Solothurn. Miriam Ragaz-Gassler führt heute zusammen mit ihrem Bruder das Familienunternehmen Gassler AG in Gretzenbach.

Christoph Vögele (l) und Miriam Ragaz-Gassler zu Gast bei Dani Fohrler
Bildlegende: Christoph Vögele (l) und Miriam Ragaz-Gassler zu Gast bei Dani Fohrler SRF

Seelsorger im Militär

Christoph Vögele (62) ist in einfachsten Verhältnissen in Kreuzlingen aufgewachsen. Aufgefallen war er als sehr verträumter Bub. Seine Sensibilität hat seinen Lebenslauf wesentlich geprägt. Nicht umsonst wurde er im Militär zum Seelsorger ernannt.

Nach einer kurzen Tätigkeit als Primarlehrer studierte Vögele Germanistik, Kunstgeschichte und französische Literaturwissenschaft. Er arbeitete unter anderem als freischaffender Kunstkritiker für verschiedene Medienhäuser. Seit einundzwanzig Jahren ist der Vater eines erwachsenen Sohnes Konservator des Kunstmuseums Solothurn.

Mit Pinselwaschen Sackgeld verdient

Im Familienunternehmen hat Miriam Ragaz-Gassler (40) schon als Kind mitgearbeitet und in der Freizeit beim Pinselwaschen ihr Sackgeld verdient. Als Teenager wollte die zweifache Mutter Köchin werden. Schlussendlich hat sie sich für eine Ausbildung zur Lehrerin entschieden.

Nach einigen Jahren im Lehrberuf nahm die Idee, in den Familienbetrieb zu wechseln, langsam Gestalt an. Irgendwann wurde ihr klar, «der Familienbetrieb ist eine Karriereoption». Heute führt sie mit ihrem Bruder die «Gassler AG» in Gretzenbach in der vierten Generation.

Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 wird am Sonntag, 31. März 2019 aus dem Stadttheater, Solothurn gesendet.
Der Eintritt ist frei, Türöffnung ist um 9 Uhr, Beginn der Sendung um 10 Uhr.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Dani Fohrler