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Körper & Geist Die Männer und der Körperkult

Junge Männer sind nicht mehr einfach cool, wenn sie rauchen und Gitarre spielen. Mindestens einen anständigen Bizeps müssen sie herzeigen können, Sixpack ebenfalls erwünscht.

Junger Mann stemmt im Kraftstudio Gewichte
Legende: Viele junge Männer wollen ihren Körper perfekt in Form bringen, solange er auf das Training noch optimal anspricht. imago

Dafür mühen sie sich regelmässig mit Gewichten ab und stellen ihre Ernährung rigoros um. Ziel: Mehr Masse und definiertere Muskeln. Statt Bier und Burger im Ausgang gibt's einen Proteinshake zum Znacht. Und wenn das nicht schnell genug zum angestrebten «Body» führt, schrecken viele auch vor riskanten Aufbaumitteln nicht zurück. Die Lebensjahre, in denen der Körper wunschgemäss auf das Training reagiert, sind begrenzt – es gilt, sie bestmöglich zu nutzen. Um jeden Preis.

Der Offenen Jugendarbeit Zürich, Link öffnet in einem neuen Fenster bereitet diese Entwicklung Sorgen. Mit der Kampagne «Muskelprotz» will sie Jugendliche für den gesunden Umgang mit Muskeltraining, die Auswirkungen von muskelaufbauenden Substanzen bei Jugendlichen und die Auseinandersetzung mit dem körperlichen Selbst- und Idealbild sensibilisieren.

In der «Kontext»-Sendung von Deborah Sutter erzählen zwei junge, fitnessbegeistere Männer, warum und wie sie trainieren. Und der Soziologe Peter Rieker erklärt, was der Körper mit Sicherheit und Männlichkeit zu tun hat.

5 Kommentare

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  • Kommentar von R. Beer, Bern
    Eine gute Sache, wenn den Buben vermittelt wird, dass sie aufgrund ihres Charakters und ihrer Fähigkeiten wertvoll sind. Es wäre Zeit, das auch den Mädchen mitzuteilen. Sobald sich ein paar Buben ins Fitnessstudio begeben, folgt ein Aufschrei und eine Kampagne. Dass Mädchen schon immer diesem Druck ausgesetzt waren, dagegen mag niemand etwas Konkretes unternehmen.
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  • Kommentar von Peter Müller, Zürich
    Ich sehe es als falsch an, wenn man wegen Prestige, Frauen, Äusserlichkeiten etc. trainiert, denn all dies ist vergänglich. Der Hauptantrieb sollte die eigene, langfristige Gesundheit sein! Ich trainiere beispielsweise damit ich im Sport in der Freizeit mehr Kraft habe, es macht halt mehr Spass z.B. im Bike einen Berg zu erklimmen wenn man einerseits Ausdauer und auch genug Kraft in Beinen und Rumpf hat. Viele dieser v.a. jüngeren Disco-Pumper hören dann auch mit 30 oder früher wieder auf.
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  • Kommentar von Peter Müller, Zürich
    Krafttraining ist eine gute Sache, wenn man es langfristig und gesund betreibt. Dazu gehört nebst der richtigen Ernährung und selbstverständlich keine Hormone etc. auch eine korreke Übungsausführung, hier sehe ich im Studio sehr viele Fehler gerade bei jungen Leuten. Wer ohne Zusatzstoffe trainiert und gleichzeitig auch seine Ausdauer trainiert wird auch nie ein extremer Muskelprotz, was den Vorteil auch im Alter hat, man schaue sich mal ehemalige "gepushte" Bodybuilder mit 60+ an.
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