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Forschung Raucher motivieren statt schockieren

Schockbilder auf Zigarettenpackungen erzeugen nicht immer den erwünschten Effekt. Laut amerikanischen Forschern soll genau das Gegenteil, also positive Botschaften, durchaus eine Wirkung erzielen.

Legende: Video «Positive Rauchstopp-Botschaften» abspielen. Laufzeit 1:04 Minuten.
Aus Puls vom 22.12.2014.

Öffnet der Raucher seine Zigarettenpackung, springen ihm spätestens auf der Rückseite vergilbte Lungen, zerstörte Zähne oder schwarze Zehen direkt ins Auge. Die Schockbilder sollen ihn von weiteren Zigaretten abhalten – so zumindest die Hoffnung der Prävention. Laut amerikanischen Forschern soll auch das Gegenteil einen präventiven Effekt haben.

Die Studie belegt, dass vor allem Menschen, die fest daran glaubten, den Rauchkonsum erfolgreich zu stoppen, besser auf positive Botschaften ansprachen. Sie reagierten viel besser auf Botschaften, die den gesundheitlichen Nutzen des Rauchstopps hervorgehoben hatten.

Einzig bei Rauchern, die überzeugt waren, beim Verzicht auf die Zigarette zu scheitern, hatten die Schockbilder eine bessere Wirkung. Diese Ergebnisse entstanden aus Daten, die von 740 Rauchern im Alter zwischen 18 und 30 Jahren erhoben wurden.

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