Geburtenhilfe für Drittweltländer

Wenn es zum Geburtsstillstand kommt, kann ein aufblasbarer Plastiksack Leben retten.

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Geburtshilfe für Drittweltländer

0:38 min, aus Puls vom 5.12.2016

Ein aufblasbarer Plastiksack könnte schon bald Kinderleben in Drittweltländern retten. Ärzte können mit Hilfe dünner Spachtel einen aufblasbaren Plastiksack über den Kopf des Babys im Geburtskanal stülpen. Dank des gleichmässigen Drucks kann auf sehr schonende Weise das feststeckende Baby herausgezogen werden.

Das ist zwar prinzipiell auch mit Geburtshilfen wie Saugglocken und Geburtszangen möglich. Diese verursachen aber vor allem in Entwicklungsländern Verletzungen bei Mutter und Kind, mit der Folge möglicher Infektionen. Das von einem Mechaniker erfundene Odon Device wird momentan in Argentinien und Südafrika von der WHO getestet und soll 2018 breit zum Einsatz kommen.

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