Zum Inhalt springen

Header

Audio
Johann Künzle: Kräuterpfarrer aus Berufung und Leidenschaft
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 20.03.2015.
abspielen. Laufzeit 25:11 Minuten.
Inhalt

Gesundheitswesen Heilkräuter – Die Natur-Apotheke hat wieder geöffnet

Wenn die Natur wieder erwacht: Warum nicht die «Apotheke» auf Wald und Wiese inspizieren und sich der Heilkraft der Natur bedienen?

Im Frühjahr spriesst es an jeder Ecke. Manches, was da jetzt so schön grünt, ist auch als Heilpflanze nutzbar.

  • Bärlauch beispielsweise ist nicht nur würzig, sondern wie Knoblauch auch sehr gesund: Die Zwiebeln regen die Durchblutung an und können eingelegt positiv auf die Verdauung wirken.
  • Weit verbreitet ist auch der Spitzwegerich. Er wächst fast überall auf Wiesen und an Waldrändern. Er gilt als Hustenstiller und hilft bei Verdauungsstörungen oder Blutungen. Seine Blätter werden als Tee angeboten. Der Saft soll aber frisch gepresst hilfreich für eine gute Verdauung sein oder kann auf Wunden aufgetragen werden.
  • Junge Brennnesseln als Frühlingsgemüse, Suppenbeilage oder Tee regen die Bauchspeicheldrüse und die Blasen- und Nierenfunktion an.
  • Der Giersch, auch Geissblatt oder Dreiblatt genannt, treibt viele Gärtner zur Verzweiflung, weil er gerne unkontrolliert wuchert. Früher jedoch war sein Ruf besser: Er wurde sehr geschätzt, um Rheuma oder Gicht zu behandeln. Man kann ihn dem Salat hinzufügen. Zum Trocknen für Tees eignet er sich eher kurz vor der Blüte Anfang Juni.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Die Naturheilmedizin, ist so alt, wie die Menschheit und wirkt effektiv. Die Pharma-Lobby, hat ihre Berchtigung auch, aber leider geht es dieser und den vielen ProfiteurenInnen in den verschiedenen Bereichen: Gesundheitswesen, nicht nachhaltig öko-logisch wirtschaftenden LW, Lebensmittel-Industrie, etc, et, etc, schlichtweg um skrupellose Profitgier und deshalb, wird/wurde die Naturheilmedizin verschmäht und verpönt!! Nun denn, besser späte Einsicht, als gar keine.....
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von C.Gantenbein , Schaffhausen
    Liebe SRF-Redaktion: der Spitzwegerich (Plantago lanceolata) ist nicht wie beschrieben ein Hustenlöser (Expektorantia) sondern ein Hustenstiller (Antitussiva). Er wird bei Reizhusten und nicht bei verschleimtem Husten eingesetzt. Würde man ihn bei einem schleimigen Husten einsetzen könnte die hustenreizstillende Wirkung den Husten verschlimmern, da der Schleim nicht abgehustet werden kann.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von (SRF)
      Vielen Dank, da haben Sie Recht! Wir haben den Fehler korrigiert.