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Gesundheitswesen Was einem die Familie alles mitgibt

Wenn der Vater früh einen Herzinfarkt erlitten hat, dann ist das Risiko auch für den Sohn erhöht. Gefässkrankheiten, Krebs oder verschiedene Organerkrankungen werden als Risiko in den Genen weitergegeben. Ist das ein Grund, einen «Krankheits-Stammbaum» zu führen?

Legende: Audio Die familiäre Krankheitsgeschichte abspielen. Laufzeit 22:11 Minuten.
22:11 min, aus Ratgeber vom 27.01.2014.

«Die Gene sind nur eine Ursache für eine Krankheit», sagt SRF-Ratgeber-Ärztin Silke Schmitt Oggier. «Damit eine Krankheit wirklich ausbricht, müssen auch andere Umweltfaktoren mitspielen.» Hat jemand ein erhöhtes Risiko, sollte er somit die beeinflussbaren Umweltfaktoren beachten. Also möglichst gesund leben.

Für Ärzte ist es bei einer Diagnose oft hilfreich, wenn der Patient seine familiären Vorbelastungen kennt. Deshalb aber gleich einen «Krankheits-Stammbaum» über mehrere Generationen hinweg zu führen, ist jedoch aufwändig – und wenig sinnvoll: Wichtig sind vor allem die Krankheiten aus der Verwandtschaft ersten Grades, also Eltern und Geschwistern. Interessant sind aber auch schwere Erkrankungen und Auffälligkeiten, die sich schon länger durch die Familiengeschichte ziehen.

Weitere praktische Tipps und Einschätzungen im oben nachzuhörenden «Ratgeber».

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