Erfrischend, überraschend, gesund

Wenn Feta im Spiel ist, läuft es üblicherweise auf griechischen Salat hinaus. Dabei passt der Schafskäse hervorragend zu Wassermelone. Kommen noch frischer Basilikum, Frühlingszwiebeln und gutes Olivenöl hinzu, ist die perfekte Erfrischung für heisse Tage beisammen.

Ein Teller mit Stücke von Wassermelone und Fetakäse, zu einem Salat angerichtet. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wassermelonen-Feta-Salat lässt sich in zahllosen Variationen zubereiten. Erlaubt ist, was schmeckt! imago

Auf den ersten Blick erscheint ein Wassermelonen-Feta-Salat als nicht besonders naheliegende Kombination – aber wer je einen an einem lauen Sommerabend geniessen durfte, hat keine Fragen mehr.

Nicht nur geschmacklich ist der Salat etwas ganz besonderes, auch aus gesundheitlicher Sicht sind seine Hauptzutaten genau das Richtige für heisse Sommertage: Die Wassermelone liefert Flüssigkeit und Vitamine, der Schafskäse Salz und Mineralien, die dem Körper beim Schwitzen abhanden kommen.

Im Internet kursieren zahlreiche Rezepte. SRF-Redaktorin Regula Zehnder schwört auf das untenstehende des in London tätigen Kochbuchautors Yotam Ottolenghi:

Wassermelonen-Feta-Salat

750 Gramm Wassermelone, sehr kalt
400 Gramm Feta
1 Frühlingszwiebel
Ein paar Blätter Basilikum
Gutes Olivenöl
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Die Wassermelone in kleine, mundgerechte Dreiecke schneiden. Den Feta über die Melone zerbröseln oder in kleine, nicht zu dicke Rechtecke schneiden.

Frühlingszwiebel längs aufschneiden, in dünne Halbringe schneiden und über die Wassermelone und den Feta geben.

Olivenöl darüber geben und mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Basilikum kleinschneiden und über den Salat verteilen. Sofort servieren.

Zubereitungszeit: 5 Minuten
  • Ottolenghi empfiehlt, die Melone sehr kalt zu servieren. Erst das eisgekühlte Fruchtfleisch gibt dem Rezept die richtige Sommerfrische.
  • Für den Salat lassen sich auch Mini-Wassermelonen verwenden. Auch diese am besten eisgekühlt verarbeiten und servieren.

Die Wassermelone ist auch für andere kulinarische Überraschungen gut: «Marmite Youngster Award»-Gewinner Marco Böhler zaubert daraus für À Point» zum Beispiel ein erfrischendes Gazpacho der anderen Art, sommerlich parfümiert mit Rosenblütenwasser:

Wassermelonen-Gazpacho mit Rosenblütenwasser

500 g Wassermelonen-Fruchtfleisch, ohne Kerne
1 Schalotte, fein gewürfelt
200 g Strauchtomaten, ohne Stängelansatz, ungeschält und gewürfelt
1 kleine rote Chilischote, entkernt und gewürfelt
2 EL Zitronensaft
1 EL brauner Zucker
1 EL Rosenwasser
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Das Melonenfleisch grob würfeln und zusammen mit den anderen Zutaten fein mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

In einem Suppenteller eiskalt servieren.
  • Reife Wassermelonen erkennt man daran, dass sie «singen». Klopft man darauf, muss sie dumpf und satt klingen.
  • Eine aufgeschnittene Wassermelone lässt sich mit einer Klarsichtfolie abgedeckt einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.