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Lifestyle Schlafstörungen – Gut ein Viertel schläft nicht gut

Die Schweizerische Gesundheitsbefragung 2012 ist ausgewertet. Fazit: Fast jede vierte Person hat Probleme mit dem Einschlafen, erwacht vorzeitig oder mehrmals pro Nacht. Frauen sind häufiger betroffen als Männer und nehmen auch häufiger Schlafmittel ein.

Zwei Hände halten einen Weckier.
Legende: Seit 1997 leiden etwas weniger Menschen an Schlafstörungen – es ist aber immer noch gut ein Viertel der Bevölkerung. imago

Nur fünf Prozent der Bevölkerung schlafen gemäss den Zahlen des Bundesamts für Statistik wie die Murmeltiere. Mit zunehmendem Alter häufen sich die Probleme: So sind Personen ab 85 fast doppelt so oft betroffen wie 15- bis 24-Jährige. Mit krankhaften Schlafstörungen haben vor allem 55- bis 64-Jährige zu kämpfen. Ebenfalls häufiger schlafen Städter und Menschen mit niedrigerer Schulbildung schlecht – aber nur acht Prozent von ihnen nehmen Beruhigungs- oder Schlafmittel.

Schlafstörungen haben weitreichende Folgen wie Konzentrationsschwierigkeiten, Rücken-, Nacken-, Schulter- oder Kopfschmerzen. Zudem scheinen sie auch das Burnout-Risiko und die Fehltage im Job zu erhöhen.

Risikofaktoren für Schlafstörungen sind laut der Studie Lärm und Alkoholkonsum. Letzterer führe zu qualitativ schlechtem Schlaf. Positiv wirke sich dagegen Sport aus – sofern er nicht direkt vor dem Zubettgehen stattfindet.

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