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Turtelndes Paar sitzt vor Weingläsern am Tisch
Legende: Die Küche bleibt kalt: Bei Verliebten wird essen zur Nebensache Colourbox
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Psyche Manchmal reichen Luft und Liebe

Appetitlosigkeit gehört zum Verliebtsein. Gemäss Umfragen zum Thema rangiert sie sogar – zusammen mit Herzrasen, Schlafstörungen und Gedankenaufruhr – an erster Stelle.

Herzklopfen, feuchte Hände, Nervosität – Verliebtsein ist ein schönes Gefühl, und für den Körper zugleich Stress pur. Denn er zeigt die gleichen Reaktionen wie in einer lebensbedrohlichen Situation.

«Bei Verliebten wird der Organismus mit Hormonen überschüttet», sagt die auf Ernährungspsychologie spezialisierte Ernährungsberaterin Helena Kistler. Darunter die bekannten Substanzen Dopamin, Adrenalin und Serotonin.

«Fight, fright, flight»

Diese körpereigenen Stoffe versetzen den Menschen in einen Ausnahmezustand. Biologen bezeichnen ihn auch als «die drei F»: fight, fright, flight, also kämpfen, fürchten, flüchten - eine unwillkürliche Reaktion auf lebensbedrohliche Situationen. Nur: Was der Verliebtheitsrausch mit einer Notsituationen zu tun?

Die naheliegende Vermutung: Mutter Natur ist das Fortpflanzungsgeschäft so wichtig, dass sie ihre Geschöpfe gelegentlich in Brunft versetzt, wo sie an nichts anderes mehr denken sollen als an Sex - nicht einmal ans Essen.

Mehr zu den Auswirkungen der Schmetterlinge im Bauch in der Sendung «À Point» - siehe Audiobox.

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