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Psyche Scheiden tut weh – vor allem den Männern

Überraschende Erkenntnisse einer US-Studie: Offenbar leiden geschiedene Männer stärker an den Folgen einer Scheidung als das weibliche Geschlecht. Und zwar sowohl geistig als auch körperlich.

Legende: Video «Scheidung schadet Männern mehr» abspielen. Laufzeit 0:36 Minuten.
Aus Puls vom 28.10.2013.

Männer leiden offenbar stärker an den Folgen einer Scheidung als Frauen – und zwar geistig wie körperlich: So haben geschiedene Männer eine höhere Sterblichkeit als ihr weibliches Gegenüber. Eine Scheidung führt beim vermeintlich stärkeren Geschlecht nämlich viel häufiger zu Depression, Schlaflosigkeit, chronischen Bauchschmerzen, gesellschaftlicher Isolation und gesteigertem Suchtverhalten.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine amerikanische Studie, die im «Journal of Men's Health» publiziert wurde. Fehle plötzlich die Haushalt-Managerin an der Seite des Mannes, spiele oft auch Übergewicht eine gesundheitsverschlechternde Rolle. Und bei einem Fünftel der geschiedenen Männer seien Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes die Folge.

Geschiedene Männer müssten allenfalls besser ärztlich betreut werden, so der Vorschlag der Studienverantwortlichen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Monica Ruoff, Bern
    An diesen Erkenntnissen ist nun wirklich rein gar nichts neu. Zudem sind Depression, Schlaflosigkeit, gesellschaftliche Isolation und gesteigertes Suchtverhalten weder geistige noch körperliche Leiden, sondern psychische Störungen, jedenfalls im Fachjargon der Ärzte. Ergänzend kann noch festgehalten werden, dass verheiratete Männer im Schnitt älter werden als Single, und dass sowohl meine Mutter mit Jahrgang 1916 als auch ihre Freundinnen nach dem Tod ihres Ehemannes regelrecht aufblühten.
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  • Kommentar von B. Hauser, Boswil
    Ich habe Sachbücher aus etwa Mitte 90 und da wusste man schon davon. Also so überraschend ist diese Erkenntnis sicher nicht. Übrigens ist die Suizid Rate bei Männern (wenn ich recht erinnere) etwa 6 bis 8 mal höher als bei Frauen nach einer Trennung.
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