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Eröffnung in drei Jahren Von Kindern, für Kinder

Für die Planung des neuen Kinderspitals in Lausanne arbeitet das CHUV mit ganz besonderen Fachkräften: Kindern.

Pizza im Warteraum? 3D-Projektoren mit den eigenen Fotos in den Zimmern? Oder einen internen Chat? Den Ideen der Kinder sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um das neue Kinderspital geht. Denn in Lausanne stehen nicht nur die medizinischen Abläufe im Mittelpunkt, sondern auch Ideen, wie Kinder ihr Spital gerne hätten.

19 Projektvorschläge

Über 60 Kinder haben sich an diesem Projekt beteiligt. Zuerst besuchten sie die jeweilige Abteilung, für welche sie Vorschläge ausarbeiten sollten, danach arbeiteten sie jeweils eine Stunde in der Woche in ihrer Projektgruppe, um etwas bewirken zu können.

Insgesamt wurden 19 Projektvorschläge eingereicht. Vier davon, Link öffnet in einem neuen Fenster werden weiterverfolgt. Das CHUV geht davon aus, dass sie realisierbar sind und arbeitet mit den Kindergruppen daran, damit sie die Erfordernisse eines Spitals punkto Hygiene, Datensicherheit etc. erfüllen.

Ärzte sehen Kranke, Kinder sehen Kinder

«Kinder sehen kranke Kinder anders – sie sehen in erster Linie ein Kind mit allen Bedürfnissen. Nicht wie die Ärzte, für die steht die Krankheit im Vordergrund», so Valerie Blanc, Mitverantwortliche und administrative Direktorin der Pädiatrie und Frauenheilkunde in Lausanne. Für sie ist es daher wichtig, dass Kinder mitreden und ihre Ideen einfliessen lassen.

Dies sieht auch der 12-jährige Douglas so, der mit seiner Projektgruppe den Warteraum «aufpeppen» will: «Die Erwachsenen sehen hauptsächlich die grossen Probleme. Sie denken nicht an die Kleinigkeiten, die für uns wichtig sind. Und in erster Linie wollen wir spielen!»

Der Spatenstich erfolgt noch dieses Jahr, die Eröffnung ist für 2022 geplant.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Es ist so, oder so defizit, dass alle, welche im Gesundheits-Wesen tätig sind/sein wollen- vor allem auch die Ärzteschaft - schon während der Ausbildung, den adäquaten, empathischen Umgang mit Patienten - Klienten - BewohnerInnen, erlernen müssen (Körper-Seele-Geist) - entsprechend gestestet werden!
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