Der graue Star

Der graue Star (Katarakt) ist die häufigste Augenerkrankung. Über die Hälfte aller Menschen erkranken im Verlaufe des Lebens daran, häufig nach dem 60. Lebensjahr. Die Operation des grauen Stars ist ein sehr erfolgreicher chirurgischer Eingriff.

Die getrübte Linse des grauen Stars ist erst bei fortgeschrittener Krankheit zu erkennen.
Bildlegende: Die getrübte Linse des grauen Stars ist erst bei fortgeschrittener Krankheit zu erkennen. Colourbox

Allein in der Schweiz wird dieser pro Jahr mindestens 40'000 Mal durchgeführt.

Beim grauen Star verändert sich die klare Augenlinse. Diese liegt direkt hinter der Iris und der Pupille. Die Linse bündelt das einfallende Licht so, dass der Lichtstrahl ein scharfes Bild auf der Netzhaut erzeugt.

Operation einzige Möglichkeit

Im Alter lagern sich feinste Kristalle in der Linse ab. Dadurch wird das Licht gestreut statt gebündelt. Die Sicht wird verschwommen und neblig, typisch für den grauen Star.

Beheben lässt sich der graue Star nur, wenn man die trübe Linse herausoperiert und stattdessen eine künstliche Linse einsetzt. Bisher wurde die natürliche Linse mit Ultraschall zerkleinert und herausgesaugt.

Neue Lasertechnik

Einige Augenärzte bieten in der Schweiz eine neue Operationstechnik an. Dabei wird die natürliche Linse mit einem Laser zerkleinert. Diese Technik soll präziser sein.

Moderation: Joschi Kühne, Redaktion: Brigitte Wenger