Gemüsesalz selber machen

Der reiche Erntesegen dieses Sommers lässt sich zu aromatischem Gemüsesalz verarbeiten. Es passt zu fast allen Speisen, vom Salat übers Rührei bis zu Fleisch und Teigwaren. Einen Mörser oder Mixer und den Backofen mehr braucht es nicht dafür.

Gemüsesalz im Glas.
Bildlegende: Gemüsesalz selbstgemacht: Das Rezept dazu gibt es unten. SRF

Bei der Zusammensetzung darf experimentiert werden. Mit Dill und Fenchel entsteht eine Variante, die zu Fisch passt. Wers scharf mag, gibt Chili hinein. Wers gemüsiger möchte, reduziert den Salzanteil.

Geeignete Gemüse und Kräuter sind zum Beispiel Sellerie, Lauch, Rüebli, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Peperoni, Zucchetti, Kürbis, Fenchel, Randen, Blattkohl, Federkohl, Schnittlauch, Peterli, Maggikraut, Thymian etc.

Grundrezept von Silvia Meister:

• Gemüse waschen, rüsten und fein schneiden oder mit dem Sparschäler hobeln
• Auf dem Dörrgerät oder im Backofen bei 50 Grad und leicht geöffneter Tür dörren (1kg frisches Gemüse ergibt ca. 100g Dörrgemüse)
• Gedörrtes Gemüse wägen und dreifache Menge vom bevorzugten Salz, z.B. Meersalz, dazugeben (Beispiel: auf 100g Dörrgemüse 300g Salz)
• Mit den Händen durchkneten, um das Volumen zu reduzieren
• Von Hand mit dem Mörser oder mit dem Cutter / Mixer fein mahlen
• Sieben, nochmals gut durchmischen und in Streudosen füllen

In fünf Schritten zum Gemüsesalz

Redaktion: Doris Rothen