Herbstzeit ist Nusszeit

Ob Haselnuss oder Walnuss. Im Herbst kann man die Körbe wieder mit leckeren Nüssen füllen. Der «Ratgeber» erklärt, wann Nüsse reif sind und wie man sie zuhause lagert und verarbeitet.

Walnuss am Baum.
Bildlegende: In der Schweiz ist die Walnuss besser bekannt als Baumnuss. Colourbox

Mit etwas Geschick und Baumkenntnissen kann man Walnussbäume in der freien Natur finden. Steht ein Baum auf öffentlichem Grund, kann man die Nüsse bedenkenlos von den Ästen pflücken.

Ähnliches gilt für Haselnüsse. Haselnusssträucher zeigen früh ihre Früchte. Die Haselnüsse sollten jedoch den ganzen Sommer über am Strauch bleiben, da sie lange Zeit noch grün und deshalb nicht reif sind. Haselnüsse ernetet man:

  • wenn sich die fransige Blatthülle rund um die Haselnüsse braun verfärbt haben. Ungefähr zur gleichen Zeit werden sich auch die anderen Blätter am Haselnussstrauch herbstlich verfärben.
  • Haselnüsse die nicht von selbst aus der trockenen Blatthülle fallen, erntet man durch vorsichtiges Abzupfen von den Ästen. Tragen Sie dabei dünne Gartenhandschuhe, denn Sie müssen in den Strauch hineingreifen. Gehen Sie behutsam vor, um nicht die Triebe für das nächste Jahr zu beschädigen.
  • Haselnüsse zum Trocknen für drei bis vier Wochen an einen warmen und trockenen Platz legen. So können die Haselnüsse gut durchtrocknen.
  • Geröstet sind Haselnüsse schneller verwendbar. Nüsse auf ein Backblech und bei mittlerer Hitze in den vorgezeizten Backofen legen. Die Haselnüsse im Auge behalten bis sie gut gebräunt sind.

Redaktion: Fredy Gasser