Hier kommt die Maus: Abhilfe bei zersplittertem Smartphonedisplay

Digital

Es ist schnell passiert: Das Handy rutscht aus der Hand und das Glas des Bildschirms ist zerbrochen. Wann lohnt sich eine Reparatur?

Ob sich eine Reparatur lohnt, hängt in erster Linie vom Preis des Smartphones ab. Bei einem günstigen Gerät um die 200.- Franken macht eine Reparatur - aus finanzieller Sicht - keinen Sinn, da der Ersatz des Displays eben so viel kostet. Bei teureren Geräten kostet in der Regel auch die Reparatur mehr: 300 bis 400 Franken sind realistisch.

Anbieter vergleichen lohnt sich

Das Geschäft mit den Display-Reparaturen floriert, es gibt dutzende Anbieter. Etliche fokussieren sich auf die am meisten verbereiteten Modelle, iphones und Samsung etwa. Das schlägt sich auch preislich nieder: Reparaturen von gängigen Modelle sind oft etwas günstiger als jene von "Exoten".

Welchen Anbieter man wählt, hängt auch davon ab, wie lange man bereit ist, auf sein Gerät zu verzichten. Muss es ein Express-Service sein oder kann ich mehrere Tage oder Wochen auf das Handy verzichten?

Display einfach weiterbenutzen?

Viele Samrtphone-Anwender verzichten ganz auf eine teure Reparatur und benutzen ihr Gerät einfach weiter. Das ist kein Problem, so lange die Risse die Sicht nicht zu stark beeinträchtigen oder eine Bedienung mit den Fingern nicht mehr möglich ist.

Android-Benutzer können dieses Problem lösen: Einfach einen USB-"on-the-go)-Adapter (USB-OTG) kaufen für ein paar Franken und damit eine Maus beim Smartphone einstecken. So ist es möglich, trotz kaputtem Touchscreen Apps zu starten und - viel wichtiger - wichtige Daten zu retten, die noch auf dem Handy sind.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Reto Widmer