Integration am neuen Ort

Mit dem Projekt «2 Familien, 1 Schweiz» zieht eine Deutschschweizer Familie für eine Woche ins Tessin und eine Tessiner Familie lebt in ihrem Zuhause. Wie lebt man sich eigentlich an einem neuen Ort ein?

Kinder aus Ederswiler bei einem Sprach-Austausch-Projekt in Movelier.
Bildlegende: Kinder aus Ederswiler bei einem Sprach-Austausch-Projekt in Movelier. Keystone

«Zügeln ist ein sehr belastendes Ereignis», sagt Psychoanalytiker Markus Fäh. Zügeln sei Stress. Denn der Mensch sei ein Gewohnheitstier. «Nach dem Zügeln steht man neben den Schuhen. Das muss man akzeptieren», sagt Fäh.

Damit man sich am neuen Ort einleben kann, müsse man primär offen sein für Neues. Man soll nicht klammern und mit allen Sinnen das Andere aufnehmen.

Zudem würden gewohnte Rituale aus dem alten Ort helfen: Dies gelte besonder für Familien mit Kindern.

Moderation: Adi Küpfer, Redaktion: Brigitte Wenger