Kränkungen: Vom richtigen Umgang mit «giftigen» Menschen

Wir alle begegnen immer einmal wieder Menschen, die uns nicht leiden mögen oder sogar hassen. Mit ihren Provokationen machen sie uns das Leben schwer. Sie legen es darauf an, uns in unserem Tun zu sabotieren und unsere Selbstachtung zu zerstören.

Mit Kränkungen kann die Selbstachtung zerstört werden.
Bildlegende: Mit Kränkungen kann die Selbstachtung zerstört werden. colourbox.com

Sie wollen ihr eigenes Selbstwertgefühl auf Kosten anderer stärken und sich ein Gefühl von Kontrolle und Macht verschaffen. DRS-Ratgeberpsychologin Colette Guillaumier sagt, welche Strategien man im Umgang mit diesen Menschen benötigt.

Im Umgang mit diesen Menschen benötigen wir andere Strategien als bei Menschen, die uns unbeabsichtigt auf die Füsse treten. Wenn wir auf ihr Verhalten hin nämlich die Reaktionen zeigen, die sie sich wünschen, dann werden sie belohnt und in ihrem feindseligen, abschätzigen und manipulierenden Verhalten bestärkt.

Bei diesen Menschen macht es wenig Sinn, sich zu öffnen und sich über deren Gefühle den Kopf zu zerbrechen. Wollen wir den Kontakt nicht unmittelbar abbrechen, dann empfiehlt es sich, deutliche Grenzen zu setzen.

Weitere Tipps vorweg:

• Manchmal ist es sinnvoll, unangemessenen verletzenden Bemerkungen überhaupt keine Beachtung zu schenken. Die Bemerkung kommentarlos übergehen!
• Ein deutliches Stopp-Zeichen senden («Lass uns bitte sachlich bleiben!»)
• Sich auf Distanz bringen (sich z.B. vorstellen, dass sich unser Doppelgänger da gerade angreifen lässt.)
• Humor einsetzen

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Christine Schulthess