Minibeamer: Spassige Projektoren, die keine Wunder vollbringen

Mini,-Nano,-oder Picoprojektoren sind eine brauchbare Lösung fürs Kinderzimmer, den Wohnwagen oder alle anderen Momente, in denen man ein Bild oder ein Video unkompliziert und schnell vorführen möchte - und der Spass und nicht die Qualität an erster Stelle steht.

Projektoren für die Hosentasche gibt es in allen möglichen Formen.
Bildlegende: Projektoren für die Hosentasche gibt es in allen möglichen Formen. Benq/Philips (Montage SRF)

Wenn man bedenkt, dass Projektoren noch vor wenigen Jahren teure Monsterkisten waren, ist es faszinierend, was Minibeamer leisten.

Es gibt sie für unter 200 Franken. Damit der Benutzer damit wirklich mobil ist, ist es wichtig, dass ein Akku eingebaut ist und ein Lautsprecher. Weiter sollte das Gerät Wlan und Bluetooth eingebaut haben, damit Fotos und Videos vom Handy ohne Kabel übertragen werden können.

Trotz aller Faszination sollte man keine Wunder erwarten: Weil die Geräte sehr klein sind, müssen die Hersteller Abstriche machen bei der Lichtstärke. Minibeamer liefern in der Regel nur brauchbare Qualität in einem angedunkelten Raum und wenn der Abstand vom Gerät zur Projektionsfläche nicht zu gross ist.

Achtung! Auch wenn gewisse Geräte eine Full HD-Auflösung (1920x1080) versprechen, ist diese bei den sehr günstigen Geräten nur hochgerechnet (interpoliert). Die effektive Auflösung vieler Minibeamer liegt weit darunter, zum Beispiel bei 800x480 Pixeln. 

Autor/in: Reto Widmer