Rasen-Roboter sollte man nie ohne Aufsicht mähen lassen

Ein Rasen-Roboter ist praktisch. Er erspart einem das mühsame Rasenmähen. Doch überlassen kann man einem Rasen-Roboter die Arbeit nicht. Er braucht unsere Hilfe und Aufsicht.

Bildlegende: Keystone

Diese Rasen sind nicht geeignet für Mähroboter:

  • Flächen mit steilen Böschungen – je nach Modell besteht Kippgefahr ab 30 bis 45 Grad.
  • Rasen mit engen Passagen (die Roboter brauchen circa 1,2 Meter, um wenden zu können.
  • Viele Hindernisse im Rasen wie Bäume, Sträucher, Wege etc.

Grundsätzlich muss man sich bewusst sein, dass ein Mähroboter alleine nicht reicht. Ist das Gras zu lang – zum Beispiel zu Beginn der Saison, muss es zuerst mit einem normalen Rasenmäher geschnitten werden.

Ausserdem kommt der Roboter oft nicht in Ecken und an kleine Ränder. Hier muss man einen Trimmer zur Hand nehmen.

Kauftipps:

  • Wichtigstes Kriterium: Reicht die Leistung des Mähers für meine Rasenfläche aus?
  • Lithium-Ionen-Akkus sind zwar etwas teurer, leben aber länger.
  • Achten Sie auch auf die Dezibel-Angaben: Ist der Mäher zu laut, kann er stören. Vergleich: Ein vorbeifahrendes Motorrad hat rund 70 Dezibel.
  • Die neusten Mähroboter sind mit GPS ausgerüstet. Sie fahren nicht nach Zufallsprinzip, sondern erstellen einen Mähplan und sind daher schneller und genauer. Sie lassen sich ausserdem über das Smartphone steuern und haben einen integrierten Diebstahlschutz. Allerdings kosten Sie auch mehr. Sie sind ab 1000 Franken erhältlich.

Wie häufig setzt man den Mähroboter ein?

  • Der Rasen braucht ab und zu eine Pause, daher sind drei bis vier Einsätze pro Woche ideal.
  • Viele Mähroboter kann man zwar entsprechend programmieren, allerdings sollte man sie nicht ihrem Schicksal überlassen: Beispielsweise kann es dem Mäher schaden, wenn er nach Regen nasses Gras schneiden muss.
  • Ausserdem sollte man vor jedem Mähgang den Rasen kontrollieren und Hindernisse wie Spielsachen, Tannzapfen oder Fallobst aus dem Weg räumen.

Achtung Verletzungsgefahr!

  • Die Hersteller versuchen zwar, die Rasenmähroboter so sicher wie möglich zu gestalten. Dennoch kommt es immer wieder zu Unfällen. Teilweise erkennen die Mäher Kinderfüsse nicht und so kann es zu schlimmen Verletzungen führen. Die Roboter sollten daher nie im Garten herumschwirren, wenn Kinder anwesend sind.
  • Auch nachts sollte man den Rasenroboter nicht arbeiten lassen, denn dann kommen Besucher in unseren Garten, zum Beispiel Igel.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Maria Kressbach