Wenn's juckt und die Haut unter der Maske leidet

Viele leiden unter Rötungen, Pickel oder gar einem Ekzem unter der Hygienemaske. Was kann man dagegen tun?

Masken aus Stoff und eine Wegwerfmaske hängen an einer Leine
Bildlegende: Was ist besser für die Haut - Stoffmaske oder Chirurgenmaske? colourbox

Christoph Schlapbach, Professor für Dermatologie am Berner Inselspital empfiehlt:

  • Keine Bange, Masken sind in Sachen Haut gut verträglich. Es gibt täglich tausende von Leuten die ohne Probleme eine Maske tragen.
  • Wenn's juckt unter der Maske und die Haut sich rötet: Das Gesicht muss sich auch an die Maske gewöhnen. Die Maske sollte gut sitzen - über Nase und Kinn.
  • Eine gute Gesichtscreme schadet sicher nicht. Die gleiche verwenden, die man auch im Winter gegen trockene Haut braucht.
  • Akne oder Bibeli: Da ist meistens ein Bakterium in Spiel. Achten Sie auf eine gründliche Gesichtsrenigung im Abend mit einer leicht desinfizierenden Seife. Solche gibt es im Detailhandel oder in Apotheken oder Drogerien.
  • Alllenfalls macht es Sinn, dann auf Make-Up zu verzichten. Dieses kann die Poren verstopfen - ein ideales Milleiu, dass Bakterien sich darin ausbreiten. Resultat: Ein Pickel.
  • Wer eine Stoffmaske braucht, sollte diese täglich wechseln und bei mindestens 60°C waschen.
  • Es gibt Leute, die auf schwarze Textilfarbe allergisch reagieren, diese sollten auf schwarze Masken verzichten.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Regula Zehnder