Wie erkennt man guten Honig?

Die Auswahl an Honigsorten aus dem In- und vor allem aus dem Ausland ist gross. Da kommt der Honigliebhaber schon mal ins Strudeln, wenn es darum geht Qualitäts-Honig zu erkennen. So erkennen Sie Qualitäts-Honig und lagern ihn daheim auch richtig.

Honig aus der Schweiz.
Bildlegende: Honig aus Lausanne: Die Westschweizer Stadt produziert ihren eigenen Honig. Keystone

Der Food-Journalist und Honigspezialist Patrick Zbinden weiss, worauf man beim Honig-Kauf achten muss. Bei gewissen Honiggläsern sehe man manchmal einen weiss verfärbten Bereich: «Der Imker nennt diese Erscheinung die Blütenbildung. Diese weissliche Verfärbung ist kein Schimmel, sondern ein gutes Qualitätszeichen.»

  • Je weniger Wasser im Honig ist, desto besser ist er und kann länger gelagert werden.
  • Je höher der Wassergehalt, desto schneller beginnt der Honig zu gären.
  • Beim Kauf auf Qualitätssiegel achten.
  • Bio-Honig garantiert artgerechte Bienenhaltung, rückstandsfreie Behandlung der Bienenkrankheiten sowie Hygiene bei der Honigernte und Verarbeitung.

Mit wenigen Ausnahmen kristallisiert früher oder später jeder Honig, sagt Patrick Zbinden. Wie und wie stark ein Honig kristallisiert, hänge unter anderem von der Sorte ab: «Wurde ein Honig vor dem Abfüllen cremig gerührt, verhindert das, dass er hart wird.»

Punkto Lagerung gilt:

  • Honig auf keinen Fall im Kühlschrank lagern. Sonst kristallisiert er schneller aus.
  • Honigglas nach Gebrauch luftdicht verschliessen, sonst könnte der Honig plötzlich gähren.
  • Allgemein sollte der Honig immer im Dunkeln gelagert werden. Ist er dem Sonnenlicht ausgesetzt, fängt er an zu oxidieren.
  • Sämiger Honig kann auch gut im Keller gelagert werden.

Moderation: Daniel Fohrler, Redaktion: Pascale Folke