Wozu ist ein Tablet gut?

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Es ist nicht ganz 10 Jahre her, da hat Apple ein neues Produkt vorgestellt. Und «neu» hiess damals wirklich «neu», denn ein solches Gerät gab es vorher nicht: Den Tablet-Computer – leicht, flach, nur mit den Fingern zu bedienen, ein wenig wie ein zu gross geratenes Smartphone.

Ein Tablet ist das ideale Gerät, um ungestört im Internet zu stöbern
Bildlegende: Ein Tablet ist das ideale Gerät, um ungestört im Internet zu stöbern Imago Images/Fotomontage SRF

Doch wer sein Tablet nur wie ein grosses Smartphone braucht, macht etwas falsch. Denn mit ein paar Tricks kann ein modernes Tablet leicht die Arbeit eines Laptops übernehmen. Und auch wenn es ums Konsumieren von Medieninhalten geht, machen die kleinen, flachen Computer anderen Unterhaltungsgeräten immer noch Konkurrenz. Hier einige der praktischsten Anwendungen für ein Tablet:

  • Im Internet surfen: Ein Tablet ist das ideale Gerät, um sich in eine ruhige Ecke zurückzuziehen und ungestört im Internet zu stöbern. Die meisten Internet-Seiten sind heute für mobile Geräte optimiert und bieten sämtliche Funktionen, die auch auf einem Desktop-PC zu nutzen sind.
  • Filme und Serien schauen: In den letzten Jahren sind die Bildschirme der Tablets immer besser geworden. Auch wenn ein Tablet-Screen um einiges kleiner ist als der eines Fernsehers, unterscheidet sich das Nutzungserlebnis kaum, weil das Bild eines Tablets näher von den Augen steht als der Bildschirm des Fernsehers. Mit den Apps verschiedener Anbieter lässt sich auf einem Tablet auch leicht Live-TV schauen.
  • Games spielen: Die Auswahl an Games für Smartphones und Tablet-Computer ist schier unendlich. Und auf dem Tablet spielen sich die einzelnen Titel in der Regel dank des grösseren Bildschirms noch einmal besser. So ist es das ideale Einsteiger-Gerät für alle, die neu mit Gamen anfangen wollen oder nach einer Ablenkung für Zwischendurch suchen. Wer von der Menge der verfügbaren Games überwältig ist, kann sich an den Bewertungen und Hitparade-Listen in den Appstores orientieren.
  • Fotos anschauen: Dank ihren hochauflösenden und leuchtenden Bildschirmen sind Tablets die idealen Geräte, um digitale Fotos anzuschauen. Auf keinem anderen Gerät kommen Farben und Motive so gut zur Geltung. Aus dem Tablet heraus lassen sich die Bilder auch leicht mit anderen teilen und zum Beispiel als E-Mail oder SMS verschicken.
  • Comics lesen: Was oben für Fotos gesagt wurde, gilt genau so für Comics. I Tablet kann die bunten Zeichnungen besonders schön darstellen, so dass sie noch schöner als auf einer gedruckten Seite aussehen. Dank verschiedener Apps lassen sich Comics direkt auf ein Tablet laden – und brauchen dort viel weniger Platz als im Büchergestell.
  • E-Books lesen: Wer sich nicht extra einen E-Reader wie zum Beispiel Amazons Kindle anschaffen will, hat mit einem Tablet eine gute Alternative. Die Apps verschiedener E-Book-Anbieter machen es möglich, fast alle elektronischen Bücher auf dem Tablet zu lesen. Einziger Nachteil: An der hellen Sonne spiegelt der Bildschirm oft so sehr, dass der Text nur schwer zu erkennen ist.
  • Zeichnen: Extrazubehör wie ein Eingabestift macht das Tablet zum idealen Zeichnungsgerät. Vor allem der Apple Pencil von Apple wird für seine Präzision sehr gelobt. Mit der entsprechenden App lassen sich damit eine Unzahl von Stiften und Zeichnungsgeräten imitieren, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
  • Notizen machen: Ein Eingabestift eignet sich auch, um auf einem Tablet handschriftliche Notizen zu erstellen. Was noch nicht so gut funktioniert, ist die automatische Handschrifterkennung. Es bleibt deshalb in den meisten Fällen beim elektronischen Fresszettel.
  • Laptop-Ersatz: Im Vergleich mit einem Laptop ist ein Tablet um einiges leichter und handlicher. Es startet schneller auf und seine Batterie hält bedeutend länger – ein ideales Gerät also, um unterwegs damit zu arbeiten. Fast alle wichtigen Büro-Programme (Word, Excel, usw.) gibt es heute auch als Apps für das Tablet. Eine externe Tastatur (die zum Beispiel in der Tablet-Hülle Platz hat) kann den Eingabekomfort im Vergleich zum Tippen auf dem Bildschirm noch deutlich steigern.

Autor/in: Juerg Tschirren, SRF Digital