«Concordia»-Unglück in Obermeilen 1872

  • Samstag, 21. Januar 2012, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 21. Januar 2012, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 21. Januar 2012, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 22. Januar 2012, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Beiträge

  • «Concordia»-Unglück in Obermeilen 1872

    Jede und jeder kennt momentan die Bilder des Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia», welches vor der Küste der Insel Giglio in Schieflage geriet. Was viele nicht wissen: Auch auf dem Zürichsee gab es ein «Concordia»-Unglück, vor 140 Jahren.

    Am Abend des 29. August 1872 stiess der Raddampfer «Concordia» in Obermeilen ZH mit dem Raddampfer «St. Gotthard» zusammen. Auch bei diesem Unglück hinterliess der Kapitän der «Concordia» nicht den besten Eindruck: Er war betrunken.

    Unglück forderte 2 Todesopfer

    Ein Matrose hat gemäss einem Bericht der «Zürichsee Zeitung» noch warnend «Stopp!» gerufen. Der Warnruf sei aber wegen Kinderlärm nicht bis in den Maschinenraum gedrungen. Auf der «Concordia» befanden sich nämlich rund 450 Schulkinder aus Meilen ZH.

    Michael Hiller

  • Das entfremdete Prozent für Kunst am Bau

    Berufsschule Baden investiert in Bildung statt Kunst Die Berufsfachschule BBB in Baden geht neue Wege im Umgang mit dem sogenannten «Kunst am Bau-Prozent». Statt das Geld in ein Kunst-Bauwerk zu investieren, richtet die BBB damit einen Kunst-Lehrstuhl ein.

    Bei öffentlichen Bauten muss 1 Prozent der Baukosten für «Kunst am Bau» verwendet werden. Normalerweise wird damit ein Kunstwerk angeschafft und vor oder im Gebäude aufgestellt.

    Schweizer Premiere

    Die Berufsfachschule BBB in Baden verzichtet auf eine Skulptur oder andere gegenständliche Kunst. Stattdessen richtet sie als erste Schweizer Berufsschule einen Kunst-Lehrstuhl ein. Das Ziel sei, dass die Schüler Kunst nicht nur betrachten, sondern sich damit auseinandersetzen könnten.

    Alex Moser

  • Die Nordflanke der Jungfrau als Werbefläche

    Die Schweizerkreuze an der Nordflanke der Jungfrau haben viele Menschen in der Schweiz fasziniert. Für Kopfschütteln sorgte allerdings die Werbung des Hauptsponsoren der Lichtaktion. Zu Recht?

    Zwei riesige Schweizerkreuze hat der Lichtkünstler Gerry Hofstetter an die Jungfrau gebeamt. Diese Lichtaktion war der Auftakt zum 100-Jahr-Jubiläum der Jungfraubahnen. Auch Adolf Guyer-Zeller war als Projektion zu sehen - er ist der Erbauer der Jungfraubahn.

    Hauptsponsor an der Jungfrauwand

    Für Diskussionen gesorgt hat aber, dass zeitweise auch das Logo des Hauptsponsors «Bayer» an die Jungfrau projiziert wurde. «Ich finde es nicht sympathisch, wenn sogar die Natur missbraucht wird als Werbefläche», sagt beispielsweise ein Passant in Bern. (porr)

    Toni Koller

  • Die gefährdete Schifffahrt auf dem Lago Maggiore

    Wegen den Sparmassnahmen der italienischen Regierung droht der Schifffahrt auf dem Lago Maggiore eine Reduzierung der Schiffskurse. Davon wäre auch der Tourismus auf der Schweizer Seite des Lago Maggiore betroffen.

    Die Schifffahrt auf dem Lago Maggiore wird - auch auf der Schweizer Seite des Sees - von einer italienischen Gesellschaft betrieben. Im Zusammenhang mit den Sparmassnahmen der italienischen Regierung werden nun die Subventionen für diese Schifffahrt drastisch gekürzt. Es besteht die Gefahr, dass ab Frühling viel weniger Schiffe fahren.

    Vertrag zwischen Bern und Rom

    Dies hätte massive Konsequenzen für den Tourismus in der Region Locarno und Ascona. «Der See ist der grosse Anziehungspunkt für den Tourismus», sagt Fabio Bonetti, der Tourismusdirektor der Region Lago Maggiore.

    Hanspeter Gschwend

  • Die Occupy-Bewegung schläft am WEF im Iglu

    Nach Occupy-Wallstreet und Occupy-Paradeplatz kommt nun Occupy-WEF. Eine Woche lang wollen Aktivisten in einem Igludorf auf dem Parsennparkplatz in Davos gegen das WEF protestieren.

    Der Occupy-Gedanke soll in Davos wieder von Neuem aufleben: Frieren für eine bessere Welt. Wir besuchen die Aktivisten, schauen ihnen beim Iglubau zu und fragen, was sie erreichen möchten in Davos. (porr)

    Silvio Liechti

Moderation: Matthias Baumer, Redaktion: Roman Portmann