Die Besitzerin des verschobenen Hauses

  • Samstag, 26. Mai 2012, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 26. Mai 2012, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 26. Mai 2012, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 27. Mai 2012, 17:20 Uhr, DRS Musikwelle

Alle haben mitgefiebert, als diese Woche in Oerlikon ein Gebäude verschoben wurde. Doch wem gehört dieses? Der gleichen Firma, die den Zürcher «Prime Tower» gebaut hat: Der «Swiss Prime Site» aus Olten.

Die führende Immobiliengesellschaft der Schweiz besitzt Häuser im Wert von 8,2 Mrd. Franken. Vom Basler Messeturm über die St. Galler Shopping Arena bis zur Zürcher Sihlcity.

Beiträge

  • Die Besitzerin des verschobenen Hauses

    Das Gebäude, welches in Oerlikon verschoben wurde, gehört der Oltner  Swiss Prime Site SPS. Es ist die grösste Immobiliengesellschaft der Schweiz. SPS setzt auf prestigeträchtige Gebäude.

    Swiss Prime Site besitzt Häuser im Wert von 8,2 Milliarden Franken: Vom Basler Messeturm über die St. Galler Shopping Arena bis zur Zürcher Sihlcity. Sie setzt bewusst auf prestigeträchtige Gebäude: «Vielleicht gäbe es zweitklassige Gebäude mit höherer Rendite, das ist aber nicht unser Ziel», sagt SPS-Chef Markus Graf.

    Profitieren von der Börsenskepsis

    Swiss Prime Site profitiert unter anderem auch von einer zunehmenden Börsenskepsis. In Liegenschaften zu investieren sei momentan sehr beliebt, sagt Markus Graf: «Bei Häusern weiss man was man hat - Backstein und Beton».

    Remo Vitelli

  • Drei Birsfelder Hochhäuser vorübergehend leer

    Die 45 Jahre alten Hochhäuser beim Stausee von Birsfelden müssen totalsaniert werden. Dies hat zur Folge, dass den Mietern der total 210 Wohnungen gekündigt worden ist.

    Die Sanierung der Hochhäuser ist aus verschiedenen Gründen nötig: Erdbebensicherheit, Asbest, bauliche Wiederherstellung etc. Wegen der Sanierungsarbeiten sind die Hochhäuser vorübergehend nicht bewohnbar.

    Die Eigentümerin hat den Mietern jedoch zugesichert, sie bei der Suche nach Ersatzwohnungen zu unterstützen. Kein leichtes Unterfangen, da die Leerwohnungsquote in der Region Basel tief ist. (porr)

    Martin Jordan

  • Klee-Euphorie in Bern ist abgeflacht

    Mit grossem Pomp wurde 2005 in Bern das Zentrum Paul Klee eingeweiht. Unterdessen ist die Euphorie der Ernüchterung gewichen. Das Zentrum Paul Klee schreibt rote Zahlen.

    Der Bau mit den drei Wellen war gesponsert worden von Mäzen Maurice E. Müller und gebaut von Star-Architekt Renzo Piano. Ein Geschenk, das niemand zurückweisen konnte. Die einsamen Rufer, die darauf hinwiesen, dass so ein Zentrum ja auch noch unterhalten und betrieben werden müsse gingen in der allgemeinen Aufbruch-Stimmung unter.

    Jetzt dürften sie wieder richtig Aufwind bekommen. Denn: das Zentrum Paul Klee meldet den tiefsten Besucher-Andrang seit eh. Das Zentrum ist hoch verschuldet. Das Kantonsparlament hatte erst kürzlich einen Zusatzbatzen bewilligt mit Zähneknirschen. (porr)

    Brigitte Mader

  • Joseph Deiss stolpert über Greyerzer Käse

    Die Haltung von Alt-Bundesrat Joseph Deiss im Streit rund um die Produktion von Greyerzer in den USA hat die Liebhaber des Freiburger Käses in Rage gebracht. Die Vereinigung «Confrérie du Gruyère» wirft Ehrenmitglied Deiss aus ihren Reihen.

    «Wir sind enttäuscht, dass es so weit gekommen ist, aber Deiss' Position war für uns einfach nicht tragbar», bestätigte Philippe Bardet, Vizepräsident der Vereinigung, eine Meldung der Zeitung «La Gruyère».

    Der Streit entzündete sich an den Plänen des Schweizer Milchverarbeiters Emmi, in den USA eine Käserei für die Produktion von Greyerzer zu bauen. Der Freiburger Deiss ist Verwaltungsrat von Emmi. Im Kanton Freiburg lösten die Emmi-Pläne einen Aufschrei aus. Es wurde befürchtet, dass der US-Greyerzer den im Ursprungsgebiet hergestellten AOC-Käse wirtschaftlich gefährden könnte. Selbst die Kantonsregierung schaltete sich in die Angelegenheit ein.

    Patrick Mülhauser

  • Mit dem «Sackmesser-Pädagogen» im Wald

    Felix Immler ist Sozial-und Naturpädagoge mit Leib und Seele. Eine wichtige Rolle in seinem Leben spielt das «Sackmesser». Nun hat er über das Taschenmesser ein Buch geschrieben.

    In seiner Funktion als Betreuer in einem St. Galler Kinderheim kam Felix Immler regelmässig in die Situation, dass er ein komisches Gefühl hatte, wenn Kinder mit dem Taschenmesser hantierten. Deshalb hat er nun eine Taschenmesserprüfung entworfen und dazu einen Ratgeber für Eltern und Lehrer geschrieben, damit Kinder möglichst früh den richtigen Umgang mit dem Taschenmesser lernen.

    Verschiedene Projekte

    Der 38jährige beschreibt in seinem Buch «Werken mit dem Taschenmesser» 26 Werkideen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Er zeigt auf, wie ein Segelboot, ein Kreisel, ein Blasrohr, eine Nasenflöte oder ein Flugpropeller entsteht. Das Material liefert der Wald. Felix Immler hat zwei Jahre am Buch gearbeitet. Der Verkauf läuft gut. Bereits ist die zweite Auflage in Bearbeitung.

    Silvio Liechti

Moderation: Roger Steinemann, Redaktion: Roman Portmann