Frauen in der Politik: Es harzt wieder

  • Samstag, 3. November 2012, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 3. November 2012, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 3. November 2012, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 4. November 2012, 17:20 Uhr, DRS Musikwelle

Beiträge

  • Frauen in der Politik: Es harzt wieder

    Bei den Gesamterneuerungswahlen im Kanton Basel-Stadt sind die Frauen die Verliererinnen. In den Fraktionen von FDP und SVP sitzt in der neuen Legislatur keine einzige Frau mehr.

    Die abtretende Basler FDP-Grossrätin Christine Heuss bedauert, dass vor allem bürgerliche Frauen bürgerliche Kandidatinnen von den Listen streichen. Die linken Frauen seien kämpferischer und solidarischer.

    Sind also doch Quoten die bessere Lösung, um Frauen den Weg in die Politik zu öffnen? Eine Studie aus Italien zeigt, dass sie zumindest einen positiven Nebeneffekt haben: Bessere Männer auf den Listen.

    Martin Jordan und Michael Hiller

  • 163 Jahre für die Post in Muolen

    163 Jahre lang hat die Familie Rimle die Poststelle in Muolen im Kanton St.Gallen geführt. Damit sind Rimles die älteste Posthalter-Dynastie in der Schweiz. Doch jetzt ist Schluss: Im Januar wird der Schalter für immer geschlossen.

    Reto Rimle erinnert sich mit Wehmut an alte Zeiten, als noch Kücken per Post verschickt wurden, Hostien aus einem Paket fielen und die Telefonzentrale rund um die Uhr von Hand bedient werden musste. Einen Trost gibt's für Rimle: Trotz dem Ende in Muolen kann er weiter für die Post arbeiten.

    Sascha Zürcher

  • Welsche Literatur in der Deutschschweiz?

    Der junge Genfer Schriftsteller Joël Dicker ist im Rennen für den Prix Goncourt, den renommiertesten französischen Literaturpreis. Doch in der deutschen Schweiz ist der Autor unbekannt. Dieses Schicksal teilt er mit vielen anderen: Es gibt auch einen literarischen Röstigraben.

    Ein Besuch in einer Freiburger Buchhandlung zeigt: Deutschschweizer interessieren sich kaum für Literatur aus der Romandie. Und umgekehrt. Der einzige Schriftsteller, der sich auf beiden Seiten der Sprachgrenze wirklich gut verkauft, ist Martin Suter.

    Patrick Mülhauser

  • Regional-Diagonal-Drei-Gang-Menu

    Vor zehn Jahren, anlässlich der Expo.02, begannen die Recherchen für "Das kulinarische Erbe der Schweiz". Bekannte und unbekannte Köstlichkeiten aus allen Regionen wurden gesammelt und demnächst erscheint im Verlag Echtzeit der erste Band über den Reichtum auf Schweizer Tischen.

    Unser Korrespondent hat sich in das Buch vertieft und einen regional-diagonalen Drei-Gänger zusammengestellt: Zum Apero Surseer Honiggans, als Hauptgang einen schwarzen Bassersdorfer Schüblig und als Nachspeise ein Stück Bundesrat-Schaffner-Torte. Eine ziemlich währschafte Sache.

    Marco Jaggi

Moderation: Karin Kobler, Redaktion: Christoph Brander