Geburts-Freuden bei den Affen, Stress für Fisch und Schlangen

Der Rhein ist viel zu warm für die empfindlichen Aeschen und Forellen: Tausende Fische sind in Gefahr. Nicht in Gefahr aber gestresst sind die Schlangen, die bei der Bahnstrecke Lausanne-Puidoux-Chexbres leben. Dort wird gebaut - die SBB quartieren die Schlangen deshalb in ein Sommerdomizil.

Der Zoo Basel hat zwei neue Liszt-Affen. Tierpfleger entdeckten die Jungen schon anfangs Juli, schreibt der Zoo heute in einer Meldung.
Sie klammerten sich an den Bauch und Rücken ihrer Mutter «Gitana» (9). Zuerst waren es sogar Drillinge, ein Tier verstarb aber nach wenigen Tagen, weil die Milch der Mutter nicht für alle ausreichte.

Stress haben auch Bewohner einiger Waadtländer Dörfer. Sie werden seit einigen Tagen von einer Invasion von Kartoffelkäfern heimgesucht. Fassaden, Fenster und Balkone - alles ist voll mit den kleinen gelb-schwarzen Krabbeltieren. Eklig und unangenehm zwar, aber ungefährlich. Auch in anderen Schweizer Gegenden wütet die Kartoffelkäferplage. Besonders betroffen ist das Mittelland mit den Kantonen Bern, Aargau und Zürich. Als Grund für die Invasionen vermuten Experten den warmen und frühen Frühling, der die Flug- und Brutbedingungen begünstigt habe.

Redaktion: Reto Widmer