Olympia setzt (sich) auf Bänkli aus Glattbrugg

  • Samstag, 28. Juli 2012, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 28. Juli 2012, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 28. Juli 2012, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 29. Juli 2012, 17:20 Uhr, DRS Musikwelle

Wenn sich die Athleten im Olympischen Dorf in London ausruhen, tun sie dies auf Parkbänken aus Zürich, den Abfall werfen sie in Eimer aus Zürich.

Die Firma «Burri public elements» hat diese in Glattbrugg entwickelt und produziert und mit der eigens aus England eingeflogenen Originalfarbe «Royal Black» gestrichen.

 

Beiträge

  • Olympia sitzt auf Glattbrugger Bank

    Prestige-Auftrag für das Glattbrugger Unternehmen «Burri public elements»: Der Metallbaubetrieb konnte Bänke und Abfalleimer fürs Olympische Dorf in London liefern, gestrichen mit der eigens aus England eingeflogenen Originalfarbe «Royal Black». Aber auch sonst kein alltäglicher Auftrag.

    Etwa 1500 E-Mails gingen zwischen Glattbrugg und London hin und her bis der Auftrag unter Dach und Fach war. Die Firma Burri musste unzählige Tests über ihre Produkte ergehen lassen. Abfalleimer und Bank wurden in London unter anderem probeweise in die Luft gesprengt.

    Als die Produkte endlich für gut befunden waren, sei der grösste Teil der Arbeit eigentlich erledigt gewesen, sagt Stephan Bachmann, der für die Produktion der Bänke, Abfalleimer und Absperrpfosten zuständig ist. Mit unzähligen Sattelschleppern wurden die Möbel schliesslich nach London transportiert: 250 Bänke, 100 Abfalleimer und 400 Pfosten.

    Michael Hiller

  • Luzern profiliert sich als Uhrenmekka

    Bei einer Uhrenstadt denkt man erst an Biel, Genf oder Grenchen. Dazu kommt allerdings noch Luzern. In der Leuchtenstadt werden nämlich so viele Uhren verkauft, wie sonst nirgends in der Schweiz.

    Auch im weltweiten Vergleich ist Luzern beim Absatz von Luxus-Uhren eine Grösse. Nach der Place Vendôme in Paris und der Plaza 66 in Shanghai werden rund um den Schwanenplatz weltweit am drittmeisten Uhren verkauft.

    Chinesen bringen Millionenerträge

    Grund für diesen Umsatz - laut Experten in der Höhe von jährlich rund 200 Millionen Franken - sind Touristen aus China. Und Luzern Tourismus hat diesen Markt schon vor 20 Jahren als Pionier beackert und kann nun die Früchte ernten.

    Beat Vogt

  • Der Frust des Basler Fotosammlers

    Der Basler Peter Herzog sitzt auf einem Fotoschatz. Seine 300'000 Exemplare umfassende Sammlung historischer Fotografien wird jedoch immer mehr zur Belastung. Vergebens sucht er einen geeigneten Ausstellungsraum. Unterstützung aus der Kulturstadt Basel gibt es kaum.

    Experten reden bei Peter Herzogs Sammlung historischer Fotografien von einem Schatz. Den Sammler selbst treibt derzeit allerdings mehr die Frage um, wie er diesen Schatz öffentlich zeigen kann. Auch wenn sich die Basler Regierung das Etikett «Kulturstadt» umgehängt habt, will sie Peter Herzog bei seiner Suche nur bedingt unterstützen.

    Karoline Thürkauf

  • Schlechtes Sommerwetter freut die Älpler

    Der Sommer 2012 macht seinem Namen wenig Ehre. Während Wolken, Regen und kühle Temperaturen im Flachland vor allem für Ärger und Löcher in den Kassen der Glacé-Verkäufer und Badeanstalten sorgen, freut man sich auf den Alpweiden über dieses Wetter.

    In den Bergen ist es in der Regel zu warm, das Gras auf den Weiden vertrocknet. Dank des Regenwetters ist das Gras auf den Alpen gut gewachsen, die Sennen versprechen sich deshalb mehr Erträge und mehr Alpkäse.

    Sascha Zürcher

  • Nationalhymne - aber bitte richtig gesungen

    Bald ist der 1. August, dann wird wieder landauf-landab die Nationalhymne angestimmt. Allerdings wird dieses Lied nicht selten falsch gesungen, will heissen, mit den falschen Worten.

    Der Teufel liegt klar im Detail. Oft würden die Worte «dem Herrn» vergessen, das habe zur Folge, dass das Wort Vaterland überdehnt werde. Diese Erklärung liefert Hörer Konrad Moser aus Frutigen.

    Der Dirigent hatte sich gemeldet, nachdem der Freiburger Staatsrat Ruedi Vonlanthen im Radio die Nationalhymne mit dem falschen Text gesungen hatte.

    Toni Koller

Moderation: Vera Deragisch, Redaktion: Dario Pelosi