Schlauer Schiebetritt stört Personenfluss

  • Samstag, 17. September 2011, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 17. September 2011, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 17. September 2011, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 18. September 2011, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Beiträge

  • Schlauer Schiebetritt stört Personenfluss

    An der Haltestelle Wildpark-Höfli an der Zürcher S-Bahn-Linie 4 hält künftig nur noch jeder 2. Zug. Grund dafür ist der «intelligente Schiebetritt»: Ein neues Trittbrett, welches zu langsam ein- und ausfährt. Dieses bringt den Fahrplan durcheinander.

    Das neue Trittbrett ist tatsächlich intelligent. Es ertastet an der Perronkante ganz genau, wie weit es ausfahren soll. So können z.B. Rollstühle ohne Lücke in den Zug hineinfahren. Allerdings: Mit diesem sogenanten «intelligenten Schiebetritt» dauert es 5 Sekunden länger, bis die Zugtüre geöffnet ist.

    Bei jedem halt «verliert» der Zug also 5 Sekunden. Auf der gesamten Zürcher S-Bahn-Strecke S4 von Zürich bis Langnau am Albis macht das total fast eine Minute aus. Um diese Minute wieder einzuholen, hält also künftig nur noch jeder 2. Zug an der Station Wildpark-Höfli. Anstelle des 10-Minuten-Taktes gibt es also «nur» noch einen 20-Minuten-Takt. (porr)

    Michael Hiller

  • Aus dem Problemquartier wurde ein Vorzeigequartier

    Die Längi in Pratteln galt lange als Problemquartier. Bis Pratteln als Pilotgemeinde am «Projet Urbain» des Bundes teilgenommen hat. Seitdem hat sich die Längi zu einem ganz normalen Quartier entwickelt.

    In Pratteln genügten kleine Projekte, um Grosses zu erreichen. So wurde im Quartier Längi ein neuer Spielplatz errichtet, welcher nun zu einem Treffpunkt des Quartiers geworden ist.

    Zudem hat das «Projet Urbain» die Schaffung eines Forums angestossen. In diesem Forum entwickeln die Quartierbewohner gemeinsame Ideen: Dazu gehört beispielsweise die Organisation eines Flohmarktes oder die Lancierung einer Abfallkampagne.

    Martin Jordan und Matthias Baumer

  • Biel will Deutschschweiz für französische Filme begeistern

    Filmfestivals gibt es viele in der Schweiz: Solothurn für den Schweizer Film, Locarno für die internationalen Streifen oder Zürich für Glamour und Stars. Aber auch in Biel schickt sich ein Festival an, die Herzen der Deutschschweizer zu erobern.

    Das Festival du Film Français dHelvétie hat sich dem französischsprachigen Film verschrieben. «Es gibt auch Premièren in Biel. Etliche Filme werden hier gezeigt, noch bevor sie in Paris zu sehen sind», sagt Festival-Mitorganisator Vital Epelbaum stolz. Um den französischen Film auch in der Deutschschweiz bekannt zu machen, gebe es keinen besseren Ort als Biel, ist er überzeugt.

    Brigitte Mader

  • Baden im Zugersee: Lieber nackt als in der Badehose

    Kleider machen Leute. Wer in einem See baden geht trägt im Normalfall eine Badehose oder ein Badekleid. Am Zugersee wurde jedoch ein Badender von Uniformierten gerüffelt, gerade weil er eine Badehose trug.

    Der fehlbare Badende badete nämlich in einer Naturschutzzone im Zugersee. Nur wer nackt ist, ist ein Teil der Natur; deshalb ist das Baden mit Badehose in dieser Zone verboten. 2 Uniformierte wiesen den Badenden Herrn auf sein Vergehen hin.

    Allerdings mussten daraufhin auch die beiden Uniformierten einen Tenuerüffel hinnehmen: Sie waren nämlich in Polizeiuniform unterwegs, obwohl sie nur «halbe Polizisten» sind - sogenannte Polizeiassistenten... (porr)

    Miriam Eisner

Moderation: Matthias Baumer, Redaktion: Roman Portmann