Jetzt doch Impfzentren für Schweinegrippe in Graubünden

Die Bündner Behörden mussten ihre Impftaktik ändern. Anstelle der geplanten Impfungen bei Hausärzten ist eine solche nun vor allem in Impfzentren möglich. Wahrscheinlich wird die Impfkampagne am Donnerstag gestartet.

Die Zuständigen des Militärs informierten ausserdem darüber, dass alle gesunden Rekruten der Kaserne Chur über das Wochenende nach Hause reisen dürfen.

 

Weiter in der Sendung:

  • Grösserer Spielraum für Wolfsabschuss in den Kantonen
  • 500 Arbeitslose mehr im Kanton im Monat Oktober
  • Flums ein halbes Jahr nach Schliessung der Spinnerei Spörry

 

 

Beiträge

  • Deutlich mehr Arbeitslose in Graubünden

    Die Arbeitslosenquote ist in Graubünden im Oktober so stark angestiegen wie in keinem anderen Kanton, nämlich um 0,5 Prozent. 2091 Arbeitslose waren gemeldet. Laut Angaben des Kantons steigt die Arbeitslosenzahl im Oktober jedoch immer an, dafür seien saisonale Gründe verantwortlich.

    Im schweizweiten Vergleich liegt die Bündner Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent aber immer noch deutlich unter dem Durchschnittswert von 4 Prozent.

  • Neues Konzept für Schweinegrippe-Impfaktion in Graubünden

    Die Bündner Behörden wollen nächste Woche mit der Impfaktion gegen die Schweinegrippe beginnen. In einer ersten Phase können wegen Impfmittelknappheit jedoch nur die Angehörigen einer Risikogruppe geimpft werden; dies geschieht in Spitälern und bei den Bezirksärzten.

    Erst danach ist die Impfung für alle bei den Hausärzten möglich.

    Peter Traxler

  • Bundesrat lockert Wolfsschutz

    Die Rückkehr des Wolfes verläuft nicht ohne Probleme, deshalb sollen die Kantone besonders bei angriffigen Wolfsrudeln selber handeln können. Damit entspreche der Bundesrat einem Wunsch der Bündner Regierung, sagt der zuständige Regierungsrat Stefan Engler auf Anfrage.

    Riccarda Simonett

Moderation: Georg Fromm