St.Antönien will das grösste Solarkraftwerk der Schweiz bauen

Statt hinter dem Mond links bald vor der Sonne links?

Gestern hat die Gemeindeversammlung Grünes Licht für einen Projektierungskredit gegeben . Nun können die Verantwortlichen an ihrer Vision weiterarbeiten. Sie wollen Solarmodule an den Lawinenverbauungen oberhalb des Dorfes befestigen. 1200 Haushalte könnte das Solarwerk mit Strom versorgen

Weiter in der Sendung

  • Grünes Licht für Steinbruch im Parc Ela
  • Kanton vergibt Kulturbeiträge an 10 Künstler
  • Portrait Regierungsratskandidat Heinz Brand
  • Die Strassenstaus an Pfingsten

Beiträge

  • Der Kanton prüft finanzielle Unterstützung des geplanten Solar...

    In der Bündner Gemeinde St. Antönien soll das grösste Solarkraftwerk der Schweiz gebaut werden. Der Kanton zeigt sich auf Anfrage begeistert vom Projekt. Neben Förderbeiträgen vom Bund könnte das geplante Solarkraftwerk unter Umständen auch von kantonalen Beiträgen profitieren.

    Entsprechende Abklärungen sind im Gange. Der Ökostrom soll von Solarmodulen gewonnen werden, welche an den Lawinenverbauungen oberhalb des Dorfes befestigt werden. 1200 Haushalte könnte das Solarkraftwerk mit Strom versorgen. Die Kosten für das schweizweite Pionierprojekt werden auf 20 Millionen Franken geschätzt.

    Sascha Zürcher

  • Grünes Licht für Steinbruch im Parc Ela

    Die Gemeinden Filisur und Bergün sagen ja zu einem neuen Steinbruch in der Region des Park Ela. Damit das Projekt realisiert werden kann müssen 30 000 Quadratmeter Wald gerodet werden. dies entspricht einer Fläche von 4 Fussballfeldern.

    Wenn alles nach Plan läuft beginnen die Verantwortlichen nächstes Jahr mit dem Bau. Während 25 Jahren soll danach Hartgestein abgebaut werden.

  • Graubünden vergibt 200'000 Franken an Kulturschaffende

    Der Kanton Graubünden hat zum 13. Mal Beiträge für professionelles Kulturschaffen im Gesamtbetrag von 200'000 Franken vergeben.

    Zehn Kulturschaffende aus den Sparten Musik, Literatur, Bildende Kunst und Film bekommen je 20'000 Franken.Auf den öffentlich ausgeschriebenen Wettbewerb waren 46 Projekte eingegangen, wie die Kulturförderungsstelle des Kantons am Freitag mitteilte. Zur Teilnahme berechtigt waren Kulturschaffende, die seit zehn Jahren in Graubünden wohnen oder solche mit enger Verbundenheit mit dem Kanton durch Thematik und Arbeitsort oder Bürgerrecht.Entschieden über die Vergabe der Werkbeiträge oder freien Stipendien hat das Erziehungs-, Kultur und Umweltschutzdepartement auf Vorschlag derWettbewerbskommission. In der Sparte Musik erhalten Beiträge: Gaudenz Badrutt, Fortunat Fröhlich, Christian Müller und Reto Senn.Die Beiträge in der Sparte Literatur gehen an: Angelika Overath, Andri Perl, Mevina Puorger Pestalozzi und Michael Schmid. Weitere Beiträge bekommen Conrad Jon Godly (Bildende Kunst) sowie Ivo Zen.(sda)

Moderation: Sara Hauschild