Die Spitzen-Löhne wachsen weiter und schneller

In der Hälfte der Schweizer Gross-Unternehmen ist im letzten Jahr die Differenz zwischen tiefsten und höchsten Löhnen noch grösser geworden, am deutlichsten bei der UBS. Der Gewerkschaftsbund Travaille Suisse sieht die vertrauensvolle Sozialpartnerschaft in Gefahr.

Weitere Themen:

Westschweizer SVP gegen Zürcher Diktat - der Neuerburger Yvan Perrin will als Vize-Präsident der SVP zurücktreten.

Schweizer Sprayer in Singapur vor Gericht - dem 32-Jährigen droht neben Gefängnis auch die Prügelstrafe.

Schweizer Fussballer jetzt gegen Chile - nach dem Erfolg gegen Spanien ist sogar der Gruppensieg möglich.

Beiträge

  • Die Gehälter der Topmanager steigen

    2009 war ein Krisenjahr: Die Umsätze vieler Schweizer Unternehmen brachen ein, Gewinne schrumpften, Kurzarbeit oder Entlassungen folgten.

    Nur bei den Löhnen für die Unternehmensspitzen war davon wenig zu merken: Die Gehälter der Top-Manager stiegen nach Berechnungen des Gewerkschafts-Dachverbands Travailsuisse um 20 Prozent. Besonders bei den Banken und in der Pharmaindustrie klaffen die höchsten und die tiefsten Löhne immer weiter auseinander.

    Thomas Oberer

  • Röstigraben in der SVP

    Der Neuenburger SVP-Nationalrat Yvan Perrin ist wütend über seine Partei, will Konsequenzen ziehen und als Vizepräsident der SVP Schweiz zurücktreten. Der Zick-zack-Kurs der Volkspartei in der Debatte um den UBS-Staats-Vertrag brachte das Fass beim Romand zum Überlaufen.

    In der Westschweiz haben viele SVP Mitglieder zusehends Mühe mit den zentralistisch gefällten Entscheiden aus Zürich.

    Patrick Mülhauser

  • Russland dreht wieder am Gashahn

    Russland demonstriert seine Macht und dreht im Streit um offene Rechnungen seinem Nachbarn Weißrussland den Gashahn langsam zu. Seit dem Morgen drosselt Gazprom die Lieferungen schrittweise auf höchstens 15 Prozent, und zwar auf Anweisung von Kremlchef Dmitri Medwedew.

    Ähnlich wurde früher die Ukraine unter Druck gesetzt.Erläuterungen im Gespräch mit Moskau-Korrespondent Peter Gysling.

    Ivana Pribakovic

  • Schweizer Sprayer muss mit Prügelstrafe rechnen

    Wenn Schweizer im Ausland mit dem Gesetz in Konflikt geraten, macht das kaum gross Schlagzeilen. Im Fall von Oliver F. schon. Der 32-Jährige hat in Singapur einen U-Bahn-Wagen versprayt und war heute erstmals vor Gericht.

    Bestraft werden könnte er nicht nur mit mehreren Jahren Gefängnis, sondern auch mit einer Prügelstrafe. Denn in Singapur ist Fassaden Versprayen alles andere als ein Bagatelldelikt.

    Fredy Gsteiger

  • Wer hilft den zwei Millionen Kriegswitwen in Irak?

    Fast drei Jahrzehnte Krieg, Diktatur, Invasion, Besatzung, Terror und Aufstand im Irak haben unzählige Frauen zu Witwen gemacht. Bis zu zwei Millionen Frauen - schätzt man - haben in diesen blutigen Jahrzehnten ihren Mann verloren.

    Für diese Frauen ist das katastrophal: ohne Mann und Versorger, ohne eigene Arbeit und Einkommen. Und die meisten haben mehrere Kinder, für die sie sorgen müssen.

    Iren Meier hat in Bagdad mit einer Witwe gesprochen, die selber versucht, anderen zu helfen.

    Iren Meier

  • Für Hitzfeld ist Chile Favorit

    Die Schweiz ist am Nachmittag wieder im akuten Fussball-Fieber: Um 16 Uhr treten Benaglio und Co. zum 2. Mal an an der WM in Südafrika an, zu einer Partie, die bereits kurz nach der Auslosung zur Schlüssel-Partie erklärt worden ist.

    Chile und die Schweiz würden - dachte man damals - um Platz 2 hinter dem klaren Gruppen-Favoriten Spanien kämpfen. Nach dem Sieg der Schweiz gegen Spanien kämpft die Schweiz nun aber um den Gruppensieg.

    Aus Port Elizabeth, Reto Held.

    Reto Held

  • Port Elizabeth - die 10-Minuten-Stadt

    Um den Austragungsort des heutigen Spiels geht es in der Postkarte, die uns Beni Thurnherr geschickt hat. Und um die Relativität der Zeit oder genauer, wie lang oder kurz 10 Minuten sein können...

    Beni Thurnherr

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Müller