Finanzspritzen für den Geldmarkt

Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten haben die Notenbanken weltweit den Banken Geld zugeschossen.

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Der umstrittene Berater von US-Präsident George W. Bush, Karl Rove, tritt ab.

Der neue Bundesanwalt Erwin Beyeler tritt sein Amt an.

Der Telekommunikations-Konzern Sunrise verdient deutlich weniger.

Beiträge

  • Nationalbanken pumpen Milliarden in den Geldkreislauf

    Als Reaktion auf die US-Immobilienkrise hat die Europäische Zentralbank zum dritten Mal in Folge einen Milliardenbetrag in den Markt gepumpt.

    Auch die US-Notenbank und weitere Zentralbanken hatten kurzfristig eingegriffen. Zuletzt stellte die japanische Notenbank dem Geldmarkt zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung.

    Urs Siegrist

  • Bushs Spitzenberater Rove kündigt Rücktritt an

    US-Präsident George W. Bush verliert seinen engsten und einflussreichen Berater: Karl Rove hat seinen Rücktritt per Ende August angekündigt. Rove gilt als eine der schillerndsten Figuren in der US-Politik.

    Unter Republikanern wird er als strategisches Genie eingestuft. Politische Gegner auf Seiten der Demokraten warfen ihm dagegen immer wieder schmutzige Kampagnen im Wahlkampf vor. Wer ist Rove und welches sind seine Verdienste?

    Daniel Schmidt im Gespräch mit Ruedi Mäder

  • Hohe Erwartungen an neuen Bundesanwalt

    Nach den Turbulenzen rund um den ehemaligen Bundesanwalt Valentin Roschacher soll Ruhe in die Bundesanwaltschaft einkehren.

    Der neue Bundesanwalt Erwin Beyeler soll die oberste Strafverfolgungsbehörde des Bundes wieder auf Vordermann bringen. Die Erwartungen an ihn sind hoch.

    Monika Binotto

  • Sunrise macht weniger Gewinn

    Das Telekommunikations-Unternehmen Sunrise hat im ersten Halbjahr deutlich weniger verdient als noch vor Jahresfrist. Die Marge wird in allen Geschäftsfeldern immer dünner, die Einnahmen aus dem Mobilfunk müssen das Festnetz mitfinanzieren.

    Wegen des Monopols auf der letzten Meile diktiert im Festnetz-Bereich Swisscom nach wie vor die Preise.

    Der neue Sunrise-Chef Christoph Brand setzt nun auf eine neue Strategie, um die Nummer 2 auf dem Schweizer Telekommunikationsmarkt wieder auf Wachstum zu trimmen.

    Charles Liebherr

  • Iranischer Präsident entlässt Ölminister

    Mahmud Ahmadinejad, der iranische Präsident, hat seinen Ölminister entlassen. Iran ist der viertgrösste Erdölexporteur der Welt, leidet aber mangels Raffinerie-Kapazitäten an Benzinknappheit.

    Das Ölministerium war zuletzt in die Kritik geraten, da es Gas zu niedrigen Preisen an Indien und Pakistan verkauft haben soll. Die Entlassung wird als Versuch des Präsidenten gewertet, grössere Kontrolle über die Schlüssel-Industrie des Landes zu erlangen.

    Werner van Gent

  • Kinder-Laptop für 100 Dollar geht in Massenproduktion

    Jedes Kind soll Zugang zum Internet haben, auch Kinder in der Dritten Welt. Dies ist der Grundgedanke hinter dem Projekt «one laptop per child». Die Massenproduktion des 100-Dollar-Kinder-Laptops kann nun gestartet werden.

    Eine gemeinnützige US-Organisation will seit zwei Jahren diesen Laptop. Die Umsetzung dieses Vorhabens war jedoch schwierig, zahlreiche technische und politische Hürden mussten überwunden werden.

    Lucius Müller

Autor/in: Daniel Schmidt