Generationenkonflikt in der Schweiz kaum vorhanden

Alte und junge Menschen in der Schweiz leben weit besser zusammen als gedacht. Eine Studie des Schweizerischen Nationalfonds kommt zu dem Schluss, dass es einen Generationenkonflikt eigentlich nicht gibt.

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In Einsiedeln ist erneut ein Neugeborenes ins Babyfenster gelegt worden. Der Fall hat die Diskussion um anonyme Geburten wieder angestossen.

Fast 40 Prozent aller Olympia-Teilnehmer sind in diesem Jahr Frauen. In einigen Ländern ist es noch immer ein Problem, als Frau Sport zu treiben.

Beiträge

  • Generationenkonflikt kaum ein Thema

    Die Überalterung der Schweizer Gesellschaft führe nicht zwangsläufig zu einer stärkeren Belastung der Jungen, heisst es in einer Studie des Nationalfonds.

    Alte und Junge Menschen leben also weit besser zusammen, als es in den letzten Jahren immer wieder geheissen hat. Der Bericht des Nationalfonds räumt auch mit anderen verstaubten Bildern auf. Das ewige Jammern über zu wenig Kinder in der Schweiz sei fehl am Platz.

    Andrea Jaggi

  • Streit um anonyme Geburten

    In Einsiedeln ist ein Säugling ins Babyfenster des Regionalspitals gelegt worden. Die Eltern sind nicht bekannt. Das kleine Mädchen hat die Diskussion um anonyme Geburten neu belebt.

    Seit 2001 wurden vier Säuglinge ins Babyfenster gelegt. Die Kinder wurden ohne ärztliche Hilfe geboren und anonym abgegeben. Um solch Verzweifelten zu helfen, verlangen verschiedene Politiker die Möglichkeit einer anonymen Geburt im Spital. Dies ist bis heute verboten.

    Die Befürworter sagen, werde die Möglichkeit anonymer Geburten geschaffen, gingen die Abtreibungen zurück. Das wird von den Gegnern bezweifelt.

    Dominik Meier

  • Kolumbianisch-schweizerische Krise verschärft

    Die Umstände der Befreiung von Ingrid Betancourt führte zu schweren Spannungen zwischen der Schweiz und Bogotà. Nun verschärft ein offizieller kolumbianischer Dokumentarfilm den Streit.

    Der Film stützt die These vom bewussten Missbrauch des Rotkreuz-Emblems, und das wenige Tage vor einer Kolumbien-Reise von Aussenministerin Micheline Calmy Rey.

    Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und die Schweiz kritisierten den Missbrauch des Rotkreuz-Symbols bei der Befreiungs-Aktion. Kolumbiens Präsident Uribe hatte das Ganze als Missverständnis dargestellt und sich dafür halbherzig entschuldigt.

    Alexander Gschwind

  • Pekings Luft ist fast sauber

    Das Internationale Olympische Komitee gibt Entwarnung: Die aktuellen Luftwerte in Peking stellten kein grosses Risiko für Sportler und Besucher dar.

    Zu den Olympischen Spielen in Peking hatte die chinesische Regierung saubere Luft versprochen. Dafür hatte sie Fahrverbote verhängt und ganze Fabriken vorübergehend geschlossen.

    Peter Achten

  • Primaten kämpfen ums Überleben

    Fast die Hälfte aller Affen-Arten ist vom Aussterben bedroht. Besonders schlimm ist die Situation für Primaten in Asien. Allein in Kambodscha sind 90 Prozent der Affen bedroht. In China sind es 79 Prozent.

    Dies zeigt eine Studie, die von Hunderten von Wissenschaftern über Jahre erarbeitet wurde. Wälder würden auf der Suche nach Rohstoffen abgeholzt und damit Lebensraum zerstört. Ausserden würden Affen in armen Ländern als Fleischlieferanten gejagt.

    Thomas Häusler

  • Athletinnen habens schwer

    Die Olympischen Spiele in Peking finden mit einer Rekordbeteiligung von Sportlern statt. Es werden 11 128 Athleten und Athletinnen antreten. Der Frauenanteil liegt bei mehr als 40 Prozent. Keine Selbstverständlichkeit.

    Nach wie vor weigern sich etliche Nationen, eine Frauendelegation an das grösste Sportereignis der Welt zu entsenden. Nun wird in den betreffenden Ländern Protest laut.

    Fredy Gsteiger