Protest gegen Israels Offensive wächst

Israel hat seine Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen fortgesetzt. International formiert sich Widerstand, und auch unter den Palästinensner wächst die Wut.

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Aufräumen bei den beiden Schweizer Grossbanken: CS und UBS verkaufen Unternehmensbeteiligungen im Wert von mehreren hundert Millionen Franken.  

Rückschau und Ausblick: Frankreich gibt den EU-Vorsitz ab, Tschechien übernimmt.

 

Beiträge

  • Druck auf Israel steigt

    Trotz wachsenden internationalen Drucks hat Israel seine Angriffe gegen Stellungen der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen unvermindert fortgesetzt.

    Heftige Proteste kommen einerseits von der internationalen Gemeinschaft. Die EU etwa forderte Israel zu einer Feuerpause auf.

    Anderseits steigert sich auch die Wut der Palästinenser in Jerusalem und im Westjordanland. Proteste flammen auf, und das Wort von einer neuen Intifada, einem neuen palästinensischen Aufstand, geht um.

    Dies bringt auch den palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas in Schwierigkeiten. Abbas wird von Israel zu den Gemässigten gezählt, mit denen man verhandeln will, im Gegensatz zur Hamas, die im Gazastreifen die Macht ausübt.

    Iren Meier aus Jerusalem

  • EU-Skepsis der Tschechen ein Vorurteil

    Die Tschechische Republik hat im Ausland das Image einer euroskeptischen Nation. Der Grossteil der Bevölkerung ist aber immer noch für Europa.

    Immer wieder hat sich der tschechische Präsident Vaclav Klaus mit europakritischen Voten in Szene und auch in die Nesseln gesetzt.

    Dabei geht aber leicht vergessen, dass der Grossteil der tschechischen Bevölkerung noch immer pro-europäisch eingestellt ist und in der EU-Mitgliedschaft des Landes vor allem Vorteile sieht.

    Am 1. Januar 2009 übernimmt Tschechien als erster Ostblock-Staat den EU-Vorsitz.

    Marc Lehmann aus Prag

  • Israel berät über temporäre Waffenruhe

    Wegen des wachsenden Drucks von der internationalen Gemeinschaft hat sich das israelische Sicherheitskabinett versammelt, um über eine Waffenruhe im Gazastreifen zu beraten.

    Die Aussenminister der Europäischen Union und das Nahost-Quartett aus Uno, EU, USA und Russland forderten am Dienstagabend eine sofortige und dauerhafte Waffenruhe.

    Bislang hatte Israel eine solche abgelehnt, um der in Gaza herrschenden radikalislamischen Hamas keine Ruhepause zu gönnen.

    Angesichts der internationalen Forderungen wollte das israelische Kabinett aber über einen Vorschlag Frankreichs beraten, der eine zunächst auf 48 Stundenbefristete Feuerpause vorsieht.

    Daniel Schmidt

  • Bilanz zu sechs Monaten Sarkozy an der Spitze der EU

    Als erster ehemaliger Ostblock-Staat übernimmt Tschechien am 1. Januar 2009 den Vorsitz der Europäischen Union und löst damit Frankreich ab.

    Der französische Präsident Nicolas Sarkozy wusste sich als EU-Ratsvorsitzender ganz besonders in Szene zu setzen.

    Seine Amtszeit war geprägt von der Lösungssuche nach dem irischen Nein zum EU-Vertrag von Lissabon, vom Konflikt zwischen Russland und Georgien sowie zuletzt von der Wirtschafts- und Finanzkrise.

    Wie hat Sarkozy gearbeitet an der Spitze der EU und wie ist er damit zu Hause und in Brüssel angekommen?

    Daniel Schmidt im Gespräch mit Frankreich-Korrespondent Philipp Scholkmann und mit EU-Korrespondent Thomas Oberer.

  • CS und UBS räumen auf

    Die beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse verkaufen Geschäftseinheiten und Beteiligungen im Wert von mehreren hundert Millionen Franken.

    Die UBS gab einen Teilrückzug aus China bekannt, die Credit Suisse verkauft einen Teil ihres Geschäfts mit Anlagefonds.

    Manuel Rentsch

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Klaus Bonanomi