Vor dem Durchschlag am Gotthard

Wir begleiten Bergarbeiter, hören uns in der EU-Zentrale in Brüssel um und fragen nach der Stimmung vor Ort kurz vor dem grossen Ereignis.


Weitere Themen:

Erneute Rosskur für Invalidenversicherung?

Das Leid der chinesischen Mineure.

Beiträge

  • Meilenstein am Gotthard

    Wenn heute die letzten Brocken fallen, die das neue Gotthardsüdloch vom Gotthardnordloch trennen, kommen grosse Gefühle auf. Zum Beispiel bei den Mineuren, die sich zu einem gemeinsamen Frühstück in Faido versammelten.

    Gespannt schaut aber auch die EU zu - nicht vor Ort zwar, aber auf Grossleinwand und live. Und es ist für einmal wirklich nett, als Schweizer in Brüssel unterwegs zu sein, sagt unser Korrespondent dort. Wen man auch frage, man spüre eine gewisse Bewunderung für diese Ingenieursleistung. Und zur Bewunderung für den grossen Bau gesellt sich noch der Neid auf etwas ganz Sprödes: auf die Art und Weise wie die Neat finanziert wird. Katrin Hug berichtet aus Faido, Urs Bruderer aus Brüssel und Alexander Sautter vom Stolleneingang.

    Katrin Hug, Urs Bruderer, Alexander Sautter

  • Invalidenversicherung muss weiter abspecken

    15 Millarden Franken - so hoch werden bis Ende Jahr die Schulden der Invalidenversicherung sein. Bis in acht Jahren soll der Schuldenberg abgetragen sein, das ist das Ziel. Mit drei Sanierungsschritten soll dies erreicht werden, der letzte ist die laufende 6.IV-Revision.

    Sie will die IV-Rentner wieder in den Arbeitsmarkt bringen und die Renten anpassen. Das hätte massive Konsequenzen, entsprechend gross ist der Widerstand.

    Fredy Gasser

  • Kommunistische Partei in China berät über Reformen

    In kurzer Zeit hat sich China zu einer wirtschaftlichen Grossmacht hochgearbeitet. Der Preis dafür ist aber hoch, das Gefälle zwischen Stadt und Land, zwischen Arm und Reich wird immer grösser, so dass sich die kommunistische Partei Sorgen um die Stabilität des Landes machen muss.

    Von heute an berät das Zentralkomitee der KP über den nächsten 5-Jahres-Plan, und mit diesem sollen die Gegensätze im Land entschärft und mehr Gerechtigkeit geschaffen werden. Ein Bereich, in dem die Ungerechtigkeit in China besonders greifbar ist, sind die vielen Bergwerke, wo sich Arbeiter fast schutzlos Tag und Nacht abrackern.

    Ruth Kirchner

  • «Convivenza»: Ein Fest in Graubünden

    Als einziger Kanton der Schweiz hat Graubünden drei Amtssprachen: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Im Kleinen gilt es da eine Herausforderung zu meistern, die der grossen Schweiz auch nicht fremd ist: Austausch schaffen zwischen den Kulturen und Sprachen.

    Mit einem Fest «Convivenza» will Graubünden morgen diesen Austausch beleben.

    Roland Wermelinger

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich