China gilt heute als globale Supermacht. Der Weg hierhin ist geprägt von Hungerkatastrophen, politischer Verfolgung und einer Kulturrevolution, die über 30 Millionen Menschen das Leben kostet.
Wie Mao Zedong China verändert
Vom rebellischen Bauernsohn zum Revolutionär legt Mao Zedong das Fundament für das moderne China. Inspiriert von der russischen Revolution entwickelt Mao sich im frühen zwanzigsten Jahrhundert zum Kommunisten. Er etabliert sich nach dem «langen Marsch» als Führungsperson.
Nach der Gründung der Volkrepublik beginnt Mao mit der Transformation des Landes. Der Koreakrieg stärkt Chinas Ansehen. Der «grosse Sprung nach vorn» führt innenpolitisch zu einer Katastrophe: eine Hungernot mit über 30 Millionen Toten. Um seine Macht zu sichern, löst Mao 1966 die Kulturrevolution aus. Das Land versinkt im Chaos. Aussenpolitisch geling ihm aber ein Durchbruch. China wird in die Uno aufgenommen.
Mao Zedong verwandelte das Land von einem agrarischen Staat in eine Volksrepublik. Der Preis dafür ist hoch und dennoch gilt Mao für viele Chinesen als Symbol für Stärke und Unabhängigkeit.
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Bild 1 von 4. Mao Zedong im Jahr 1937. Bildquelle: IMAGO, AGB Photo.
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Bild 2 von 4. Mao Zedong bei einer Armeeparade während der Kulturrevolution. Bildquelle: IMAGO / Bridgeman Images.
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Bild 3 von 4. Mao Zedong als ältere Mann im Jahr 1960. Bildquelle: IMAGO / Heritage Images.
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Bild 4 von 4. Die Roten Garden marschieren auf dem Tiananmen-Platz in Peking, um an den Jahrestag der Kulturrevolution zu erinnern. Bildquelle: IMAGO, UIG.
Die dreiteilige Reihe «Mao – Chinas roter Kaiser» zeigen Archivaufnahmen, Gespräche mit Historiker:innen und Zeitzeugen und stellen Bezüge zur Gegenwart her. Sie erzählen die Geschichte des Mannes, der China für immer veränderte.