Erwachsene furzen durchschnittlich 10 bis 20 mal an einem Tag. Und das ist ganz normal. Doch warum riecht dieses Gas-Gemisch manchmal mehr oder weniger? Und wann furzen wir laut und wann leise?
Der Weg eines Furzes
Ein Furz ist ein Gemisch aus Gasen. Diese Gase gelangen auf zwei Wegen in unseren Körper. Ein Teil stammt aus der Luft, die wir beim Essen und Sprechen verschlucken. Diese Luft wandert durch den Verdauungstrakt und verlässt ihn später wieder als Furz. Weitere Gase entstehen bei der Verdauung. Im Magen und im Darm zersetzen Verdauungssäfte und Bakterien die Nahrung. Bei diesem Vorgang bilden sich ebenfalls Gase, die der Körper wieder abgibt. Die Menge des Gases bestimmt übrigens auch den Klang. Ist der Schliessmuskel angespannt, entweicht der Furz unter mehr Druck und klingt laut. Bei entspannter Muskulatur ist alles locker und die Luft entweicht langsam und leise.
Stinken laute Fürze mehr?
Nein. Der Geruch eines Furzes hat nichts mit der Lautstärke zu tun, sondern mit dem Gasgemisch. Im Darm leben Milliarden von Bakterien. Und diese sind wie der Fingerabdruck – bei jedem Menschen verschieden. Diese Bakterien helfen bei der Verdauung und beeinflussen, wie ein Furz riecht. Viele Gase wie Sauerstoff, Stickstoff oder Kohlendioxid sind geruchlos. Der typische Gestank entsteht erst, wenn bestimmte Lebensmittel verdaut werden.
Der Geruch der Darmwinde hängt also ab von den Darmbakterien und der Ernährung.
Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen
Manche Lebensmittel sorgen für besonders viel Gas. Dazu gehören Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen oder Kichererbsen. Sie enthalten viele Ballaststoffe, die im Darm stark verarbeitet werden. Auch Eier, Milchprodukte, Fleisch oder Gemüse wie Kohl, Brokkoli oder Zwiebeln können zu stinkenden Fürzen führen. Sie enthalten viel Eiweiss, das beim Abbau stark riechende Gase freisetzt.
Wissbegierige Kinder im Fernsehstudio
Besonders an dieser Folge «Clip und klar!» ist, dass Moderator Raphi den Fürzen nicht alleine auf der Spur ist: Die 5. Klasse aus dem Schulhaus Im Birch (ZH) unterstütz ihn. Hier ein paar Einblicke hinter die Kulissen.
Making-of
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Bild 1 von 5. Im Aufnahmestudio erlebt die Klasse hautnah mit, wie ein Drehtag für «Clip und klar!» abläuft. Bildquelle: SRF / Katharina Müller.
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Bild 2 von 5. Wie sieht das Gefilmte dann auf dem Bildschirm aus? Die Gruppe überprüft ihre Videomoderation. Bildquelle: SRF / Katharina Müller.
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Bild 3 von 5. Im Meet and Greet trifft die Schulklasse auf Moderatorin Reena und stellt ihr jede Menge Fragen. Bildquelle: SRF / Katharina Müller.
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Bild 4 von 5. Live im Studio erfährt die Klasse viele spannende Informationen. Bildquelle: SRF / Katharina Müller.
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Bild 5 von 5. Vielen Dank an die 5. Klasse aus dem Schulhaus im Birch (ZH). Ihr habt das toll gemacht! Bildquelle: SRF / Katharina Müller.
Mehr über die singenden Darmwinde und interessanten Fakten darüber zeigt die neue Folge von «SRF Kids – Clip und klar!» mit Raphi und der 5. Klasse aus dem Schulhaus Im Birch (ZH).