Zähne begleiten Menschen vom ersten Milchzahn bis ins Erwachsenenalter. Nach dem Ausfallen der Milchzähne wachsen unsere Zähne nur ein einziges Mal nach. Danach müssen wir unser Gebiss ein Leben lang aufmerksam pflegen. Unsere Zähne sind nicht nur wichtig fürs Essen, sondern auch fürs Sprechen und das allgemeine Wohlbefinden.
Vom ersten Zahn zum ersten Wort
Babys bekommen ihre ersten Zähne mit etwa sechs Monaten. Insgesamt sind es 20 Milchzähne. Sie heissen so, weil sie in der Zeit wachsen, in der Babys hauptsächlich Milch trinken. Ausserdem sind sie besonders weiss – wie Milch.
Milchzähne dienen nicht nur dem Essen, sondern auch dem Sprechen und als Platzhalter für unser späteres Gebiss. Mit Hilfe unserer Zähne bilden wir Laute wie «T» und «S».
Zähne unter der Lupe
Das Gebiss besteht aus 28 bis 32 Zähnen. Dies variiert, da die Weisheitszähne oft gezogen werden. Jeder Zahn hat drei Teile: die Krone, den Zahnhals und die Wurzel. Zähne bestehen zudem aus drei Schichten: im Inneren liegt das Zahnmark mit dem empfindlichen Zahnnerv. Rundherum ist das Zahnbein, das Gerüst des Zahns. Die äusserste Schicht bildet schliesslich der Zahnschmelz. Dieser ist dünn und das härteste Material in unserem Körper.
Zucker und Säure: Gefahr für die Zähne
Der Zahnschmelz ist leider nicht unzerstörbar. Deshalb ist Zähneputzen besonders wichtig. Im Mund leben Milliarden von Bakterien. Manche bilden mit Speichel und Essensresten einen Belag. Diese sogenannte Plaque muss entfernt werden.
Bakterien lieben Zucker. Sie verwandeln ihn in Säure, die den Zahnschmelz angreift. So entsteht Karies – ein Loch im Zahn. Wenn das Loch bis zum Zahnnerv reicht, kann dies richtig weh tun. Dann hilft nur noch der Zahnarzt oder die Zahnärztin.
Unterrichtsmaterial
In der neuen Folge von «SRF Kids – Clip und klar!» erklärt Reena, die Rolle der Milchzähne, den Aufbau unserer Zähne und warum Zähneputzen unverzichtbar ist.