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Frau mit langen dunklen Haaren sitzt vor dem Logo der Sternstunde Religion. Sie trägt einen roten Pullover, diamantartige Ohrringe und rot geschminkte Lippen.
Legende: SRF / Oscar Alessio
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Sternstunde Religion Olivia Röllin

Religiöse Menschen machen noch immer die Mehrzahl der Bevölkerung aus. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl an Weltdeutungsangeboten. Diese schliessen sich gegenseitig wiederholt aus, wodurch Spannungsfelder entstehen. Olivia Röllin möchte diese beleuchten und verstehen.

Wenn Religion – in welcher Form auch immer – also nicht ein Randthema, sondern in der Mitte unserer Bevölkerung zu suchen und zu finden ist, dann stellt sich mir Frage, wie wir damit umgehen, dass der eine sich als Atheist versteht, der andere als Christ und der nächste als Muslim? Was ist es genau, das hier parallel gelebt wird und wie kann es fruchtbar gemacht werden?

Religion und Philosophie, das sind Themenfelder, die mich schon als sehr junger Mensch beschäftigt haben. Anfangs waren es die Geschichten der Bibel, die mich interessierten, und die Figur Jesu, die mich irritierte, weil sie so herausforderungsreich ist. Mein Wissensdurst für diesen Bereich menschlichen Lebens und meine Bewunderung für diese Form der Sehnsucht hat bis heute nicht nachgelassen.

Überhaupt frage ich mich, was das genau ist, «Glauben»? Tun das nur Religiöse, oder etwa auch Säkulare? Woran glauben die Menschen, und weshalb? Und was hat es mit Søren Kierkegaards Aussage auf sich, dass Glaube da beginne, wo Denken aufhöre?

Religion fasziniert mich als Gesamtphänomen, das sehr viel über den Menschen und vielleicht noch mehr über seine Umwelt aussagt.

Ich freue mich, wenn Sie sich gemeinsam mit mir auf diese Spurensuche begeben.