Berge in Bewegung: Wie Naturgefahren das tägliche Leben prägen

Der «Spitze Stein» über Kandersteg droht ins Tal zu stürzen, das Bündner Dorf Brienz rutscht einem Abgrund entgegen: Die Schweizer Berge sind in Bewegung. Die Sendung «Treffpunkt» geht der Frage nach, wie diese Naturgefahren das Leben in der Region prägen.

Ein Murgang reisst Gestein und Erde Richtung Tal.
Bildlegende: Anfang Oktober ist bei der Axenstrasse bei Sisikon ein Murgang niedergegangen. SRF / RETO HOLZGANG

Wie verheerend ein Bergsturz sein kann, hat im August 2017 der Bergsturz bei Bondo gezeigt: Acht Menschen kamen ums Leben, ein Teil des Dorfs wurde fast gänzlich zerstört.

Bergstürze und Murgänge

Die Schweizer Alpen sind weiter in Bewegung. Das zeigen gleich mehrere aktuelle Beispiele. Weil sich das Gelände bewegt, musste Anfang Oktober die Eggishorn-Bahn in derihren Betrieb einstellen. Und bei Kandersteg droht ein massiver Felssturz: Der «Spitze Stein» über dem Tourismusgebiet am Oeschinensee rutscht talwärts. Er wird deswegen überwacht.

Im Schatten von Naturgefahren

In der Sendung «Treffpunkt» erläutert SAC-Experte Hans-Rudolf Keusen, mit welchen Massnahmen die Bevölkerung vor den drohenden Gefahren geschützt werden kann. Gemeinsam mit Hörerinnen und Hörern gehen wir zudem der Frage nach, wie drohende Naturgefahren das Leben in der Region verändern.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Vera Büchi